28.09.2016

Chai Panna Cotta

Heute zeige ich euch noch, wie versprochen, das zweite Dessert mit dem vegetarischen Geliermittel von Dr. Oetker.

Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich Panna Cotta zubereitet habe und es ist mir auf Anhieb gut gelungen. Damit es nicht so langweilig schmeckt, habe ich noch ein paar Gewürze hinzugefügt. Chaipulver verleiht dem Panna Cotta einen interessanten Geschmack.


Zutaten: (für 2 Personen)

300 gr. Schlagsahne
4 gehäufte EL Zucker
1 gehäufter EL Chai-Pulver (für Chai Latte)
1 Btl. Vegetarisches Geliermittel von Dr. Oetker
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
Baileys Likör nach Bedarf

Zubereitung:
  1. 200 ml Sahne in einem Topf zum Kochen bringen. Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark der Vanilleschote mit der Sahne verrühren. Zucker, Chaipulver und eine Prise Salz hinzugeben. Bei schwacher Hitze ca. 10 bis 15 min ohne Deckel leicht köcheln lassen, gelegentlich umrühren. 
  2. 100 ml Sahne in einen kleinen Topf füllen und mit dem vegetarischen Geliermittel sprudelnd aufkochen lassen. Anschließend mit der Chai-Sahne verrühren und in Sturzförmchen füllen. Die Panna Cotta muss mind. 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.
  3. Nach dem Kühlen die Panna Cotta mit einem Messer vom Förmchenrand lösen und auf einen Teller stürzen. Anschließend mit Baileys Likör servieren oder alternativ für Kinder mit Schokosauce.
     


Ich habe das leckere Chaipulver von Chailove benutzt. Dort kann man sich sein eigenes Chaipulver zusammenstellen mit vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Baileys ist und bleibt sowieso immer mein Favorit unter den alkoholischen Getränken. Er passt gut zu Kaffee, Kakao und zum Backen kann man ihn auch verwenden. Aber nicht, dass ihr jetzt denkt, dass ich eine Schnapsdrossel wäre. ;-)

Wer keinen Alkohol mag, kann auch Schokosauce oder Vanillesauce verwenden. Das ist auch lecker.

Zum Schluss noch eine kleine Info für euch:




Im März gab es ja schon einmal eine ähnliche Aktion unter dem Motto "Fernweh Freitag" und nun präsentiere ich euch den Fast Food Friday. *tadaaaa*

Im Oktober stelle ich euch jeden Freitag ein Fast Food Rezept vor, welches im Gegensatz zu gekauftem Fast Food gesünder ist und auch noch besser schmeckt. Ich habe alles selbst zubereitet und will euch damit zeigen, dass selbstgemachtes Fast Food eine viel bessere Alternative ist. Außerdem geht es viel schneller als manch einer vielleicht denkt. Lohnt es sich wirklich zum nächsten Burger King oder McDonalds zu fahren?

Ihr dürft gespannt sein. Ich hoffe euch gefällt die Aktion.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

20.09.2016

Bandnudeln in Tomaten-Mascarpone-Sauce

Hey Mädels, endlich ist wieder Schmuddelwetter da draußen. Wir können unsere Badesache in die hinterste Ecke vom Schrank verstauen und endlich wieder die Schlabberpullies und die Kuschelhoodies herausholen.
Und wisst ihr was genau daran so toll ist?
Endlich können wir wieder so richtig reinhauen ohne uns Gedanken um die Bikinifigur machen zu müssen.
Jiiihaaaa!


Zutaten: (für 2 Personen)

250 gr. Bandnudeln
150 gr. Mascarpone
250 gr. Kirschtomaten
1 rote Zwiebel
30 gr. Pinienkerne
3 Zweige Thymian (oder 1/2 TL getr. Thymian)
3 Zweige Oregano (oder 1/2 TL getr. Oregano)
1 Zweig Basilikum
Salz & Pfeffer
etwas Öl

Zubereitung:
  1.  Bandnudeln nach Packungsanweisung in einem Topf kochen.
  2. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Kirschtomaten abwaschen und vierteln.
  3. Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel darin andünsten und anschließend die Tomaten hinzugeben.
  4. Mascarpone  hinzufügen und mit ca. 100 ml Wasser verdünnen, sodass eine dickflüssige Sauce entsteht.
  5. Die Blätter von den Kräutern (Thymian, Oregano, Basilikum) abzupfen und grob hacken. Anschließend zu der Sauce geben und gut verrühren. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz aufkochen lassen.
  6. Die Pinienkerne in einer kleinen beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten. Achtung: Sie werden sehr schnell braun. Regelmäßig umrühren nicht vergessen!
  7. In der Zwischenzeit müssten die Bandnudeln fertig sein. Diese abtropfen lassen und in die Pfanne zu der Sauce geben. Alles zusammen so lange verrühren bis die Nudeln die Sauce leicht aufgesogen haben.
  8. Die Nudeln auf einem Teller anrichten, mit den gerösteten Pinienkernen bestreuen und wer mag, kann noch Basilikumblätter zur Deko oben drauf stecken.

Ja, endlich wieder fette Mascarpone-Sauce, Schoko-Karamell-Dessert und bald wieder Lebkuchen essen ohne schlechtes Gewissen.
Ich vermisse die Sonne und die kurzen Hosen, aber eins muss man zugeben, die schlechte Jahreszeit hat auch ihre Vorteile. Ab jetzt wird geschlemmt und frühestens im Januar machen wir uns wieder Gedanken um die Figur.


Seid ihr mit dabei?
Auf jeden Fall dürft ihr euch die Tomaten-Mascarpone-Sauce nicht entgehen lassen. Die Sauce ist nämlich so schön cremig. Ich hätte glatt ein Teller nur mit Sauce essen können.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

11.09.2016

Vegetarisches Geliermittel und Schoko-Mousse mit karamellisierten Erdnüssen {Produkttest}

Eigentlich wollte ich diesen Post schon viel eher bloggen, aber das schöne Wetter kam mir sozusagen in die Quere. Ich war ziemlich oft im Freibad diese Woche, einmal mit meinem Liebsten, einmal mit Freundin und einmal mit Schwägerin in Spe. Dazu kommt, dass ich Spätschicht hatte und ein Hochzeitsgeschenk basteln durfte. Jetzt sitze ich hier Sonntagabend und habe mir etwas Zeit freigeschaufelt. Ich durfte nämlich ein neues Produkt von Dr. Oetker testen. Aber zunächst zeige ich euch das köstliche Dessert, dass daraus entstanden ist.


Zutaten: (für 2-3 Dessertgläser)

70 gr. Zartbitterschokolade
40 gr. Erdnussbutter
25 gr. Zucker
150 gr. Schlagsahne
1 Btl. vegetarisches Geliermittel von Dr. Oetker
100 ml Wasser
20 gr. Erdnüsse
2 EL brauner Zucker

Zubereitung:
  1. Schokolade, Erdnussbutter und Zucker zusammen in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Masse anschließend etwas abkühlen lassen.
  2. Kalte Sahne steif schlagen. Vegetarisches Geliermittel mit 100 ml Wasser aufkochen und unter die Sahne heben. Anschließend die Schoko-Erdnuss-Masse unterziehen. Etwa 10 gr. Erdnüsse mit der Masse verrühren und dann in Gläser portionieren. Das Mousse muss mind. 1 Stunde im Kühlschrank abkühlen.
  3. Die restlichen Erdnüsse mit dem braunen Zucker in einer beschichteten Panne bei starker Hitze und unter ständigem Rühren karamellisieren lassen. Danach sofort auf ein Stück Backpapier geben und erkalten lassen.
  4. Karamellisierte Erdnüsse zerkleinern und dekorativ auf dem Schoko-Erdnuss-Mousse verteilen. Lasst es Euch schmecken!
Das Rezept habe ich bei https://www.oetker.de/rezeptsuche.html gefunden. Dort gibt es viele weitere Rezeptideen, nicht nur für das vegetarische Geliermittel.


Zunächst einmal eine kleine Geschichte namens Juli und die Gelantierkatastrophe.

Vor einigen Jahren als ich frisch ausgezogen war, wollte ich eine ganz besondere Torte backen zum Einstand auf meiner ersten Arbeitsstelle. Ich suchte mir ein Rezept auf der Internetseite von Dr. Oetker. Die Torte hieß Schwimmingpool-Torte oder so ähnlich, denn oben drauf kam ein Guß mit Blue Curacao. Eine Zutat war Blattgelantine. Ich kannte mich damit nicht aus, aber ich dachte, kann schon nicht so schwer sein. Was ich nicht wusste (hätte ich mir nur mal vorher das Rezept durchgelesen) ist, dass Gelantine im Kühlschrank fest werden muss. Ich machte also die Torte und die Zeit drängte. Ich wollte ja nicht unpünktlich kommen in meiner ersten Arbeitswoche. Ich nahm die Torte, löste den Tortenring und der Kuchen lief breit.
Das war das erste und letzte Mal, dass Klein-Juli etwas mit Gelantine gebacken hatte.
Aus diesem Grund war ich besonders auf den Produkttest gespannt.

1. Es hat funktioniert. Das Dessert ist wirklich fest geworden.
2. Ich wusste bisher nie, dass Gelantine tierisch ist, aber ja, diese ist vegetarisch.
3. Es war einfacher als gedacht. Ich musste auch nichts ausdrücken wie bei Blattgelantine. Einfach Pulver einrühren und fertig.

Preis:
ca. 1,79 €

Zutaten:
Agar-Agar, Johannisbrotkernmehl, Konjak, Maltodextrin

Zubereitung allgemein:
  • für 1 Btl. Geliermittel wird 100 ml kalte Flüssigkeit (je nach Rezept) benötigt
  • Geliermittel mit Flüssigkeit in einem Topf verrühren
  • unter Rühren aufkochen lassen und direkt in die Masse bzw. Creme einrühren
Umrechnung:
  • 1 Btl. Geliermittel entspricht 1-3 Blatt Gelantine
negativ:
- eigentlich nicht wirklich negativ, aber ich fand, dass Geliermittel hat eigenartig/ etwas unangenehm gerochen beim Aufkochen; allerdings hat man davon nix geschmeckt, es war nur der Geruch

positiv:
- funktioniert definitiv
- schnelle und einfache Anwendung
- vegetarisch

Meine Fazit:
Klare Kaufempfehlung! Ich benutze nie wieder Blattgelantine.


Zum Schluss noch einmal ein Bild von meinem leckeren Dessert und das war nicht das Letzte, was ich mit dem vegetarischen Geliermittel zubereitet habe. Ich bin jetzt richtig im Gelierfieber. ;-p
Demnächst wird es ein Rezept für Chai Panna Cotta geben. Also bleibt dran!

Schönen Tag noch,
Eure Juli

04.09.2016

Hähnchen - Reis - Pfanne mit Aprikose

Gefühlt gab es schon ewig kein herzhaftes Rezept mehr auf meinem Blog. Das muss ich natürlich schleunigst ändern. Ich backe zwar ganz gerne, aber kochen tue ich noch viel lieber.


Zutaten: (2 - 3 Portionen)

125 gr. Reis
2 Aprikosen
1 Knoblauchzehe
3 Lauchstangen
300 gr. Hähnchenfilet
120 ml Apfelsaft
3 EL Sojasauce
Chiliflocken
getrocknete Petersilie
Salz & Pfeffer
etwas Öl

Zubereitung:
  1. Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Die Aprikosen abwaschen und fein würfeln. Falls gerade keine Aprikosen-Saison ist, kann man auch zwei Dosenpfirsiche verwenden.
  2. Lauch abwaschen und in Ringe schneiden. Das Hähnchenfilet in mundgerechte Würfel schneiden.
  3. Die Hähnchenstücke in einer großen Pfanne mit etwas Öl anbraten. Lauch und Aprikosen kurz mitbraten. Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Alles verrühren und mit dem Apfelsaft und der Sojasauce ablöschen.
  4. Reis gut abtropfen lassen und anschließend mit in die Pfanne dazugeben. Zum Schluß mit Chiliflocken, Petersilie, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Das Essen auf Tellern anrichten und abschließend mit etwas Petersilie und Chiliflocken bestreuen. Wer mag, kann auch noch ein paar Lauchringe oben drauf legen. Lasst es euch schmecken!


Seltsamerweise konnte ich früher die Kombination von herzhaft und fruchtig nie ausstehen. Ich mochte nicht einmal Pizza Hawai, aber das hat sich ziemlich verändert.

Mittlerweile liebe ich diese Kombination. Deswegen haben sich bei mir Hähnchenfilet und Aprikosen zu einer köstlichen Mahlzeit vereint.

Das nächste Mal zeige ich euch noch ein leckeres Dessert auf meinem Blog. Ihr dürft gespannt sein! ;-)

Schönen Tag noch,
Eure Juli

02.09.2016

Rückblick August 2016

Hallo ihr Lieben,

der August ging rasend schnell vorbei und jetzt heißt es langsam Abschied vom Sommer nehmen zu müssen.
Aber zuvor kommen noch meine Highlights im August:



1. Ice Ice, Baby! Ja, der August war heiß und Abkühlung versprach entweder nur das Freibad oder ein fruchtiges Eis. Und da Eis und Bikinifigur bekanntlicherweise nicht so gut zusammenpassen, muss man sich nur zu helfen wissen. Denn Eis geht auch gesund UND lecker wie mein Himbeer-Joghurt-Eis beweist.



2. Mal ehrlich! Habt ihr bei der Hitze überhaupt groß Hunger? Ich nämlich nicht und deswegen gab es im August ganz viel Salat, am besten mit Sommerfrüchten wie z. Bsp. diesen Spinatsalat mit Kirschen.



3. Salat! Sagte ich doch! Ungelogen! Deswegen noch ein Salat mit Himbeervinaigrette.

Blog:
Der August war bei mir ziemlich himbeerig. Deswegen gab es leckeres Himbeer-Joghurt-Eis und dazu noch einen Schoko-Nuss-Kuchen mit versunkenen Himbeeren. Meine Salat-Orgie erwähnte ich ja schon bereits. Logischerweise gab es deshalb auch ein neues Salatrezept und zwar Spinatsalat mit Kirschen und Gorgonzola.

Privat:
Da ich nicht allzu viele Rezepte gepostet habe, kann man sich ja denken, dass im August einiges los war.
Angefangen hat der August mit einem Feuerwerkfestival. Auf einer Wiese sitzen mit einer Picknickdecke und ein Musik-Feuerwerk bestaunen. Das ist doch die romantischste Sommervorstellung überhaupt.
Ein lustiger Abend mit Minigolf und den besten Burgern in der Stadt. Grillabende mit Freunden verbringen.
Außerdem eine Flusswanderung.
Meine berufliche Situation wurde diesen Monat ganz schön durcheinander gewirbelt und hat mir einiges Kopfzerbrechen gekostet. Es brodelt unter der Oberfläche. Momentan ist noch einiges in Klärung, aber es kann sein, dass ich mich vielleicht bald beruflich neu orientiere.






  • Flusswanderung (die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten)
  • ein Feuerwerk, schöner als an Silvester
  • Minigolf (auch wenn ich grottenschlecht bin)


25.08.2016

Schoko-Nuss-Kuchen mit versunkenen Himbeeren

Schon wieder ein Rezept mit Himbeeren?
Ja, schon wieder! Das muss einfach sein. Ich kann einfach nicht gegen meine Himbeersucht ankämpfen. :-p
Und wenn die eigenen Himbeeren aus dem Garten aufgebraucht sind, müssen halt Tiefkühl-Himbeeren herhalten.


Zutaten:

120 gr. Zartbitterschokolade
150 gr. Butter
2 Eier
60 gr. Zucker
40 gr. gemahlene Haselnüsse
20 gr. gehackte Haselnüsse
ca. 20 Himbeeren
1 EL Mehl
1 Prise Salz
Puderzucker

Zubereitung:
  1. Die Schokolade zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen und dann leicht abkühlen lassen. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
  2. Die Eier und den Zucker schaumig aufschlagen und dann schnell die Schokoladenbutter einrühren. 
  3. Die Haselnüsse, das Mehl und eine Prise Salz vermischen und unter den Rest rühren. Die Springform (20 cm Durchmesser) mit Butter einfetten und den Teig einfüllen. Die Himbeeren oben drauf verteilen und leicht reindrücken. Den Kuchen ca. 25 min backen. Das Rezept ist für einen kleinen Kuchen ausgelegt. Wollt ihr einen großen (normalen) Kuchen backen, dann verdoppelt einfach die Menge der Zutaten.
  4. Nach dem Backen den Kuchen vollständig auskühlen lassen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.


Ich finde ja sowieso, dass Himbeeren und Schokolade eine perfekte Kombi sind. Deswegen ist dieser Kuchen auch definitiv einer meiner Favoriten unter den Himbeerrezepten.

Seid ihr auch so himbeerverrückt wie ich? Dann solltet ihr euch mal dieses Himbeer-Schichtdessert ansehen. Oder doch lieber eine Himbeer-Tarte?

Eines kann ich euch versprechen: Das war nicht das letzte Himbeerrezept in diesem Jahr! ;-)

Schönen Tag noch,
Eure Juli


18.08.2016

Himbeer - Joghurt - Eis am Stiel

Juhuuu! Der Sommer ist nach Deutschland zurückgekehrt. Wer weiß wie lange noch. So langsam spürt man schon den kalten Hauch des Herbstes, der die Nächte kühler werden lässt und die Tage kürzer.

Aber jetzt feiern wir noch den Sommer mit kurzen Hosen und leckerem selbstgemachten Stieleis.
Das ist doch tatsächlich mein erstes Eisrezept auf dem Blog. Das liegt wohl daran, dass ich eher so eine Ben&Jerrys-Löfflerin bin. Naja, heute verzichten wir mal auf den Karamellkern und den Cookieteig und widmen uns ganz einem fruchtig-cremigen Eis namens



Zutaten: (für ca. 3 Stück)

150 gr. Himbeeren
150 gr. griechischer Joghurt mit Honig (z.Bsp. Elinas Griechischer Joghurt Honig)
2 EL Puderzucker
30 gr. weiße Schokolade
1 Handvoll gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
  1. Himbeeren mit Puderzucker pürieren. Joghurt cremig verrühren.
  2. Die Eisform schichtweise mit Joghurt und Himbeeren befüllen. Anschließend eventuell mit einem Löffel leicht verrühren sodass eine Marmorierung entsteht.
  3. Das Eis ca. 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen und dann die Holzstäbchen reinstecken. Danach das Eis ca. 6-8 Stunden gefrieren lassen (am besten über Nacht).
  4.  Nachdem das Eis richtig gefroren ist, die Förmchen kurz mit warmen Wasser übergießen und dann das Eis vorsichtig herauslösen.
  5. Schokolade schmelzen, über das Eis verteilen und mit gehackten Haselnüssen bestreuen. Anschließend schnell (oder genüsslich) essen oder zurück in den Gefrierschrank legen.


Wenn ihr meinem Blog regelmäßig folgt, wisst ihr ja bereits, dass ich Himbeeren liebe und deswegen liebe ich Himbeereis um so mehr. 

Durch den griechischen Joghurt wird das Eis schön cremig, der enthaltene Honig gibt die nötige Süße und die Himbeeren machen das Eis wunderbar fruchtig. Uh, ich könnt´ schon wieder!

Ich glaube, ich hole mir jetzt ein Eis aus dem Gefrierfach und setze mich dann auf die Terrasse. Macht ihr mit?

Schönen Tag noch,
Eure Juli

11.08.2016

Spinatsalat mit Kirschen und Gorgonzola

Wenn es draußen heiß ist, hat man meistens gar keinen großen Hunger. Zudem hat man auch keine große Lust zu kochen und am heißen Herd zu stehen, wenn doch draußen das Freibad lockt oder die Liege im Schattenplätzchen.

Deshalb gibt es bei uns immer öfter Salate im Sommer. Diese sind schnell angerichtet und füllen den Magen nicht zu sehr.

Das ist mein Sommersalat 2016:


Zutaten: (für 2 Portionen)

150 gr. Babyspinat
1 Avocado
1 kleine Handvoll Pinienkerne
1 kleine Handvoll Sonnenblumenkerne
ca. 10 Kirschen
100 gr. Gorgonzola
Dressing:
3 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
1 Prise Zucker
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Spinat abwaschen und etwas trocken schütteln. Danach den Spinat auf zwei flachen Tellern anrichten.
  2. Die Avocado aufschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. Danach die Avocado quer in dünne Scheiben schneiden und auf dem Spinat verteilen.
  3. Die Kirschen halbieren und den Kern entfernen. Den Gorgonzola in mundgerechte Würfel schneiden. Kirschen und Käse auf dem Salat verteilen.
  4. Die Pinien- und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne unter ständigem Rühren anrösten bis sie leicht braun sind. Für das Dressing Olivenöl, Balsamico, eine Prise Zucker und etwas Salz und Pfeffer zusammen verrühren. Die Kerne hinzugeben und anschließend das Dressing löffelweise über den Salat verteilen.


Ich mag den knackigen Spinat, die fruchtigen Kirschen und die cremige Avocado. Diesen Salat gab es wirklich oft bei uns in den Sommermonaten.

Ina (What Ina Loves) sucht gerade bei ihrer aktuellen "Let´s Cook Together"-Runde Kirschrezepte. Ok, man könnte jetzt eher an Kirschgrütze, Streuselkuchen oder Kirschmuffins denken, aber ich denke halt an Sommersalate.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

07.08.2016

Rückblick Juli 2016

Schon wieder ein Monat vergangen! Dieses Mal bin ich etwas spät dran mit meinem Monatsrückblick; schließlich ist der August auch schon fast zu einem drittel rum.

Aber nun, wie gewohnt, die meistgeliketen Instagrambilder vom Juli:


1. Ist ja logisch, dass euch dieses Bild am meisten gefallen hat! Wer kann schon Kuchen, Homemade Icetea und Chocolate Macchiato widerstehen? Dieses Bild ist in einem Wiener Café entstanden. Das Wiener Trio besteht aus Sacher Torte, Mozart Torte und Himbeer-Topfen-Torte. Das war vielleicht lecker!


2. Ich finde ja, wir grillen viel zu wenig, aber wenn wir grillen, wird das auch richtig zelebriert. Deswegen gab es selbstgebackenes Dinkelbaguette und Zitronen-Thymian-Butter. Wer hat jetzt Lust den Grill anzuschmeißen?


3. "Ich liebe den Sommer!" Was für eine Aussage! Sommerbeeren, gute Musik und eine selbstgemachte Limo! Das ist für mich der Sommer.

Blog:
Puh, auf meinem Blog war im Juli einiges los; auch dem geschuldet, weil ich an zwei Blogevents teilgenommen habe. Die Erdbeersaison habe ich genutzt, indem es Erdbeer-Quarkknödel mit Vanille-Zimt-Soße gab. Außerdem musste ich meine viele Zitronenmelisse irgendwie verbrauchen. Deswegen habe ich Zitronenmelisse Sirup gekocht und passend dazu habe ich den Cocktail Melli entwickelt. Wie bereits gesagt bzw. geschrieben, zum Grillen gab es Dinkelbaguette und Zitronen-Thymian-Butter. Mit dieser Himbeer-Tarte mit weißer Schokolade habe ich meine Familie und meine Arbeitskollegen beglückt. Außerdem gab es noch ein knuspriges Rezept für Hazelnut Triple Chocolate Chip Cookies. Ich liebe Cookies fast so sehr wie das Krümelmonster.

Privat:
Endlich mal gute Nachrichten! Nachdem ich fast zwei Monate lang ein kleines Tief hatte, hatte ich jetzt mal wieder einen richtig guten Monat. Ich habe mir einfach keinen Stress gemacht und ich will dieses mal gar nicht auf die unangenehmen Dinge eingehen, denn die gibt es immer. Wenn ich mich an den Juli erinnere, dann erinnere ich mich an kurze Hosen, laue Sommernächte und den Geschmack von Zitronenlimo. Ich erinnere mich an gute Musik, rauen Gesang, Lesen bis es dunkel wird, Beeren von den Sträuchern essen und die Nachtluft spüren. An das will ich mich erinnern!






  • Urlaub in Wien (eine so zauberhafte Stadt)
  • draußen sitzen, lesen bis es dunkel wird und auf die kühle Nachtluft warten
  • einfach mal leben und nicht nachdenken
  • obwohl man eigentlich voll viel zu tun hätte, einfach zum Lieblingsimbiss fahren, einen Salat und einen Erdbeersmoothie bestellen und dann draußen gemütlich essen und Leute beobachten (einfach leben)

30.07.2016

Haselnuss Cookies mit dreierlei Schokolade + Krümelmonster Verpackung

Wenn ihr mir eine Buttercremetorte und ein paar Schokoladencookies hinstellen würdet, würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Cookies bevorzugen. Ich bin kein Fan von schweren Cremetorten und bevorzuge lieber etwas kleines zum Zwischendurch knuspern.

Im Knusperstübchen von Sarah habe ich diese leckeren Chocolate Chip Cookies entdeckt.

Ich habe das Rezept etwas nach meinen Vorlieben abgewandelt. So habe ich noch ein paar Haselnüsse hinzugefügt und dreierlei Schokolade.


So ein Berg Schokolade ist für einen Schokoladenjunkie wie mich einfach unwiderstehlich und jetzt stellt euch mal vor, dass dieser Berg Schokolade in knusprigen Cookieteig eingehüllt ist. Zum Glück sind noch ein paar Cookies übrig; ansonsten müsste ich bei dem Anblick gleich wieder welche backen.

Ich verwende keine Kuvertüre. Kuvertüre ist langweilig. In Cookies sollte eure Lieblingsschokolade. So habe ich zum Beispiel für die weiße Schokolade Moser Roth Bourbon Vanille verwendet und für die dunkle Schokolade eine mit 80% Kakaoanteil. Man schmeckt den Unterschied.


Zutaten:

120 gr. Butter
90 gr. weißer Zucker
60 gr. brauner Zucker
1 Ei
200 gr. Mehl
2 TL Speisestärke
1 Prise Salz
1 EL gemahlene Haselnüsse
1 EL gehackte Haselnüsse
Mark einer Vanilleschote
60 gr. weiße Schokolade
60 gr. dunkle Schokolade
60 gr. Vollmilchschokolade

Zubereitung:
  1. Das Ei und den Zucker cremig aufschlagen. Die weiche Butter hinzufügen und verrühren.
  2. Eine Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark zum Teig geben. Haselnüsse, Speisestärke und Salz ebenfalls hinzufügen und gut verrühren.
  3. Das Mehl nach und nach hinzugeben. Am besten die Knethaken verwenden oder den Teig mit den Händen verkneten.
  4. Die kühle Schokolade in grobe Stücke schneiden (siehe erstes Bild) und unter den Teig mengen.
  5. Mit einem Teelöffel Teig abstechen und auf einem Blech mit Backpapier etwas flach drücken, sodass kleine Kreise entstehen.
  6. Nun die Cookies im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 - 15 min. backen.
  7. Schmecken lassen!


Ich finde ja, solche Cookies eignen sich immer gut zum Verschenken. Gerade bei diesen Temperaturen ist es nicht sehr ratsam Cremetorten quer durchs Land zu transportieren. Meine Cookies (naja, nicht alle) machen sich auf die Reise durch ganz Deutschland. Ein Teil geht zu meiner Mama, ein anderer Teil zu einer Freundin und mein Bruder bekommt auch noch welche.

Jetzt ist immer die Frage, wie verpacke ich Cookies denn hübsch?


Hihi, das finde ich ist doch eine witzige Idee! Was passt besser zu Cookies als das Krümelmonster?
Eben! Mir fällt da auch nichts ein.

Ich habe die Cookies in einer Klarsichttüte gestapelt und die Tüte verschlossen. Dann habe ich aus blauen Tonpapier das Krümelmonster ausgeschnitten. In die Mitte kommt eine große Öffnung, damit auch alle Cookies in seinen Mund passen. Zum Schluss habe ich noch die Augen aufgeklebt und die Cookietüte drangetackert.

Das ist doch mal eine etwas andere Verpackung! :-D

http://knusperstuebchen.net/2016/06/24/knuspersommer-2016/

Da Sarah bei ihrem Blogevent "Knuspersommer" gerade knusprige Rezepte sucht, werde ich meine Hazelnut Triple Chocolate Chip Cookies mal beisteuern. Die kommen sozusagen gerade in letzter Minute vorbei. Da sind so tolle Rezepte dabei; Vorbeischauen lohnt sich.

Schönen Tag noch,
Eure Juli