22.01.2017

Nutella - Bananen - Muffins

Ich hatte noch eine überreife Banane und gerade ein frisches Glas Nutella angefangen.
Was macht man damit? Richtig! Muffins!

Ich bin so ein typischer Grüner-Bananen-Esser. Da darf kein brauner Fleck dran sein; ansonsten wird sie von mir verschmäht. Aber keine Sorge; sogar braune Bananen haben bei mir ein glückliches Ende.

Sie werden entweder zu Kuchen verarbeitet oder zu Milkshakes.


Zutaten: (je nach Größe 14 - 18 Stück)


125 gr. Butter
125 gr. Zucker
2 Eier (Größe M)
150 gr. Mehl
2 TL Backpulver
1 EL Backkakao
8 EL Nutella
1 reife Banane
100 gr. Vollmilch-Kuvertüre
Zuckerperlen
Muffinförmchen

Zutaten:
  1. Weiche Butter, Zucker und Eier schaumig rühren. Nutella unterheben (evtl. vorher etwas erwärmen).
  2. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und unter den Teig rühren. Mehl in die Schüssel sieben und anschließend Backpulver und Backkakao hinzufügen. Nochmals alles auf höchster Stufe kurz durchrühren.
  3. Den Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Muffinförmchen zu 2/3 mit Teig befüllen. Anschließend ca. 25 min im Ofen durchbacken. Im Zweifelsfall macht ihr die Stäbchenprobe.
  4. Lasst die Muffins vollständig auskühlen. Danach schmelzt ihr die Kuvertüre im Wasserbad. Verteilt die flüssige Schokolade auf die Muffins und streut ein paar Zuckerperlen oben drauf. Nachdem die Kuvertüre fest geworden ist, sind die Muffins fertig und verzehrbereit.


Am nächsten Tag nahm ich die übrigen Muffins mit auf Arbeit und meine Kolleginnen waren sehr begeistert. Sie meinten, ich solle doch mal öfters backen. Nun ja, jetzt sind alle verputzt und anstatt Bananen habe ich dieses mal Mandarinen eingekauft.

Ich finde ja die Kombi Banane-Schoko richtig lecker und außerdem waren die Muffins so schön fluffig. Die müsst ihr unbedingt mal ausprobieren.

Ihr mögt lieber Cupcakes? Dann kann ich euch nur wärmstens diese Giotto Cupcakes empfehlen.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

14.01.2017

Lachs in Teriyaki - Sesam - Sauce mit Reis

Starten wir mal etwas exotisch ins neue Jahr.
Wie ihr sicherlich schon wisst, liebe ich ja Lachs. Lachs in allen Varianten, gedünstet, gebraten, mit Nudeln, mit Reis, egal was, hauptsache Lachs.

Deswegen habe ich mal wieder ein neues Rezept ausprobiert und etwas abgewandelt und dabei ist folgendes entstanden:



Zutaten: (für 2 Personen)

2 Lachsfilets ohne Haut (ca. 300 gr.)
50 ml Soja Sauce
50 ml Balsamico
40 gr. Honig
2 EL Sesamöl
1 Knoblauchzehe
1 - 2 Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
2 EL Zitronensaft
Salz & Pfeffer
125 gr. Naturreis
4 Frühlingszwiebeln
4 EL Sesamsamen

Zubereitung:
  1. Soja Sauce, Balsamico, Sesamöl und Honig verrühren. Die Chilischoten klein hacken und in die Sauce rühren. Knoblauch schälen und durch eine Presse drücken. Außerdem Salz und Pfeffer hinzufügen. Zum Schluß ca. zwei Eßlöffel frischen Zitronensaft unterrühren. Nun ist die Marinade fertig.
  2. Lachsfilet in mundgerechte Würfel schneiden. Nun die Lachswürfel mit der Marinade in eine Schüssel oder einen Gefrierbeutel füllen und mind. ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Nachdem der Lachs in der Marinade durchgezogen ist, wird der Reis laut Packungsangaben zubereitet. Den Lachs füllt ihr zusammen mit der Marinade in eine Pfanne und lasst die Sauce aufkochen.
  4. In der Zwischenzeit spült ihr die Frühlingszwiebeln kurz ab und schneidet diese dann in Ringe. Kurz bevor der Lachs gar ist, gebt ihr die Sesamsamen und fast alle Frühlingszwiebeln in die Pfanne; ein paar Zwiebelringe bleiben für die Deko übrig. Danach lasst ihr den Lachs und die Frühlingszwiebeln bei geringer Hitze noch ca. 5 min garen.
  5. Mittlerweile sollte auch der Reis fertig sein. Nun könnt ihr Reis und Lachs auf Teller anrichten und mit ein paar frischen Frühlingszwiebelringen bestreuen.




Ja, Lachs ist mein Favorit. Den Lachs in einer Sauce zu marinieren ist wirklich eine schöne Idee, aber die Marinade funktioniert mit Geflügel oder Schweinefleisch auch sehr gut.

Die Sauce bzw. Marinade verbindet sehr viele Aromen und bildet somit eine richtige Geschmacksexplosion im Gaumen; die Säure vom Balsamico, die Süße vom Honig, die Schärfe von den Chilis. Alles zusammen ist wirklich richtig lecker.


Ihr steht auch so auf Lachs wie ich?
Dann probiert doch mal das Lachs-Saltimbocca aus oder die Bandnudeln in Lachs-Zitronen-Sauce.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

09.01.2017

Jahresrückblick 2016

Oho, der Januar ist auch schon wieder zur Hälfte rum. Wo ist nur die Zeit hin?
Naja, ich bin etwas spät dran mit meinem Rückblick, aber egal, alles ganz easy im neuen Jahr.
Am 02. Januar ging es schon wieder in die Vollen und seither rast nur so die Zeit.

Die guten alten Vorsätze

Mein guter Vorsatz für´s neue Jahr: Weniger Zeit am PC und Smartphone, mehr Zeit im Leben! Bloggen ist mein Hobby. Ich mache das gerne, aber es sollte sich nicht nach einer Verpflichtung anfühlen. Deswegen ist es mir auch egal ob ich meinen Jahresrückblick Ende Dezember oder Ende Januar schreibe. Alles kann, nichts muss!

Ansonsten habe ich mir (wie jedes Jahr) wieder mehr Sport vorgenommen, weniger Fleisch essen und weniger Schokolade naschen.

Mein Jahr 2016 - Höhen und Tiefen


Mein Jahr 2016 war ganz schön bunt. Es ist viel passiert und es hat sich einiges verändert.
Leider fing das Jahr nicht so gut an. Wir suchten schon einige Zeit erfolglos eine eigene Wohnung und die Stimmung in unserer Wohngemeinschaft wurde immer schlechter. Selbst Kleinigkeiten brachten uns gegenseitig auf die Palme und so konnte es nicht weitergehen.
Dann schienen wir Glück zu haben und fanden eine recht günstige Wohnung; allerdings kristallisierten sich dann einige versteckte Mängel heraus wie z. Bsp. defekte Sanitäranlagen, falsch eingebaute Fenster und andere Kleinigkeiten. Als der Vermieter die Mängel nicht beseitigen wollte und sogar noch ausfallend wurde, konnten wir zum Glück nach rechtlicher Rückfrage vom Vertrag zurücktreten.
Danach wurde die Stimmung in unserer Wohngemeinschaft noch schlechter. Unser Mitbewohner stellte uns so hin als hätten wir zu hohe Ansprüche oder würden gar nicht genug suchen. Es dauerte 3 weitere Monate bis wir eine Zusage hatten und einen Tag später bekamen wir sogar noch eine zweite Zusage sodass wir eine Wahl zwischen zwei Wohnungen hatten.
Das Jahr fing also gar nicht gut an für mich und das zog sich fast bis zur Jahresmitte. Danach ging es stetig bergauf. Nachdem ich durch den ganzen Stress etwas psychisch angeschlagen war, nahm ich mir selbst vor alles nicht so ernst zu nehmen und lieber die schönen Dinge im Leben zu genießen.
Deswegen hatte ich einen wunderbaren Sommer und Herbst und auch Winter. Der Sommer war wunderschön, oft lag ich bis es dunkel wurde draußen auf der Terrasse und habe gelesen oder Musik gehört. Wir haben außerdem schöne Urlaube letztes Jahr verbracht und auch kleinere Ausflüge unternommen. Bei mir hat sich sowohl privat als auch beruflich einiges geändert. Einige Entscheidungen waren sehr schwer, andere wiederum glasklar. Am Ende sollte man sich einfach wohlfühlen und das tun, was man, nicht für andere sondern für sich selbst, für richtig empfindet.

Die besten Blogrezepte 2016


Lustigerweise passt jedes Rezept zu einer anderen Jahreszeit. Das ist aber wirklich nur Zufall und keine Absicht.
Zum Frühling passt dieser Spargelsalat mit Balsamicoerdbeeren und Hähnchenbrust.
Im heißen Sommer gab es öfters selbstgemachtes Himbeer - Joghurt - Eis.
Für den Herbst liebe ich diesen Kürbis Gugelhupf mit Schokoladenfüllung.
Und passend zum Winter gab es dieses weihnachtliche Tiramisu mit Spekulatius und Glühweinkirschen.

Meine Bücher- und Serienhighlights 2016

Ich habe ein Buch gelesen, welches mich unheimlich ergriffen hat und es mich selbst bis jetzt noch nicht loslässt. Das Buch ist einfach unglaublich authentisch. Die Charaktere sind symphatisch und nachvollziehbar. Die Geschichte ist sehr herzergreifend. Ich habe geweint - viel und lange. Es war teilweise so als würde mir jemand einen Spiegel vor´s Gesicht halten und ich habe unheimlich viel daraus gelernt wie wir Menschen begegnen sollten und was das Leben ausmacht. Ich war etwas wütend über das Ende des Buches, aber eigentlich hätte es kein besseres Ende geben können. Ich habe jedes Wort aufgesaugt und es wirken lassen.

Mein bestes Buch (nicht nur 2016 sondern gefühlt aller Zeiten):  All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven

Si-Sa-Serien ... davon gab es einige; schließlich bin ich ein richtiger Serienjunkie.
Meine Serien 2016:
  • Supernatural
  • Bates Motel
  • Gilmore Girls - ein neues Jahr 

Meine Musik 2016 

Musik begleitet einen eigentlich immer. Im Sommer ist es schön draußen zu liegen, in den Himmel zu schauen und dabei ein Lied mitzusummen. Im Auto drehe ich meine Anlage voll auf und singe lauthals mit. In der Küche, wenn ich koche, muss immer Musik laufen. Ich beschränke mich mal auf drei Lieder, die ich besonders oft letztes Jahr gehört habe.

"If I walk this way it's an easy way home hand in hand with someone I don't know."
Hand in hand - Walking on cars
Walking on cars ist für mich die Neuentdeckung des Jahres. Mir gefallen fast alle Songs sehr gut, doch Hand in hand am meisten. Ich mag die etwas rauchige Stimme des Sängers und die Stimmung, die der Song überträgt. Diesen Song habe ich echt in Dauerschleife gehört. Das Musikvideo zu dem Song solltet ihr euch auch mal anschauen.

" I have run so far that I´ve lost myself."
Break your heart - The Gaslight Anthem
Dieser Song ist recht ruhig und melancholisch. Den habe ich häufig gehört, wenn ich traurig oder schlecht drauf war.


" I can see through you, see your true colors cause inside you're ugly. You're ugly like me."
Outside - Staind
Dieser Song ist schon so alt, von 2001 glaube ich, aber ich kann mich einfach nie daran satthören. Ich mag die Stimme, ich mag den Songtext, ich mag die Melodie. Ich liebe einfach alles daran und das woran mich dieser Song erinnert. Ich höre diesen Song gerne nachts, wenn alles dunkel und still draußen ist und dann lasse ich einfach die Gedanken schweifen.

Herzmomente in 2016
  • eine eigene Wohnung
  • viel Zeit draußen verbringen
  • weiße Strände und blaues Meer
  • All die verdammt perfekten Tage lesen
  • Wien
  • Sommernachtskino
  • Hochzeiten feiern
  • im Lieblingslokal essen
  • Serien suchten
  • gutes Essen

29.12.2016

Mini-Burger mit Süßkartoffelpommes an Silvester {Fingerfood}

Kaum ist Weihnachten vorbei, steht schon wieder Silvester vor der Tür. Man hat gefühlt einen Monat damit zugebracht Menüs zu planen und alles rechtzeitig einzukaufen und zu organisieren und nun überlegt man sich schon wieder das Menü für Silvester. Fingerfood gibt es wohl in den meisten Haushalten, weil es einfach praktisch ist sich zwischen Sekt und Cocktails ein paar Häppchen in den Mund zu schieben.

Deswegen finde ich diese Mini-Burger einfach super praktisch für Silvester oder für Filmabende.

Mini-Burger

Zutaten: (für 8-10 Mini-Burger)
 
Burger Buns
20 gr. Butter
250 gr. Mehl
4 gr. Trockenhefe (1/2 Pack.)
120 ml warme Milch
1 Ei
1 EL Zucker
1 TL Salz
4 TL Sesam

Burger
Burger Buns
450 gr. gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
Gurkenscheiben
Salatblätter
Homemade BBQ-Sauce (Rezept hier)
Salz & Pfeffer 
etwas Öl

Zubereitung:
  1. Für die Burger Brötchen Mehl, Trockenhefe, Salz und Zucker mischen. Lauwarme Milch und Butter hinzufügen. Alles zusammen zu einem glatten Teig verarbeiten. Danach muss der Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 2 Stunden ruhen bis sich die Masse ungefähr verdoppelt hat. Danach den Teig in 8-10 gleiche Kugeln teilen. Die Teigkugeln leicht flach drücken. Ein Ei verquirlen und die Teigbuns mit einem Pinsel damit bestreichen. Anschließend mit Sesam bestreuen und nochmals ca. 20 min ruhen lassen. Nun kommen die Burger Buns für ca. 20 min bei 200°C Ober-/Unterhitze in den vorgeheizten Backofen bis sie leicht goldbraun sind.
  2. In der Zwischenzeit kann man die Burger Patties vorbereitet. Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und zu kleinen Kugeln formen (ca. 8-10 Stück je nach Burger Buns Anzahl). Diese anschließend etwas flachdrücken und in reichlich Öl von beiden Seiten in einer Pfanne anbraten. Eine Zwiebel schälen, in Scheiben schneiden und die Zwiebelscheiben in einer Pfanne von beiden Seiten kurz scharf anbraten.
  3. Nachdem die Burger Buns fertig sind, diese aufschneiden. Die Unterseite mit etwas Salat belegen, die gebratene Zwiebelscheibe drauflegen und dann mit jeweils einer Gurkenscheibe belegen. Das Hackfleisch-Patty oben draufsetzen und ein Löffel BBQ-Sauce darüber verteilen. Nun den Oberseite der Burger Buns draufsetzen und mit einem Holzspieß fixieren.

Süßkartoffelpommes

Zutaten:

2 große Süßkartoffeln
2 EL Olivenöl
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Süßkartoffel schälen und ich ca. 1cm dicke Streifen schneiden.
  2. Die geschnitten Süßkartoffelpommes in eine Schüssel geben, mit Öl begießen und nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen. Alles zusammen gut vermischen, sodass sich Öl und Gewürze ausreichend verteilen.
  3. Die Pommes auf ein Backblech verteilen und darauf achten, dass sie nicht übereinander liegen. Nun im vorgeheiztem Backofen bei 220°C ca. 20 min backen.


Sind die kleinen Burger nicht eine gute Idee für Silvester?

Ich muss mich dieses Jahr allerdings nicht um die Verpflegung kümmern, weil wir bei Freunden feiern. 

Da dies mein letzter Post in diesem Jahr sein wird, wünsche ich Euch
einen guten Rutsch und einen schönen Start ins neue Jahr!

Ich hoffe, ihr seid nächstes Jahr wieder dabei und ich hoffe auch, dass nächstes Jahr noch ein paar neue Leser und Leserinnen dazukommen.

Bis dahin,
Eure Juli 

21.12.2016

Lebkuchen-Zimt-Sirup {Geschenke aus der Küche} + gratis Etiketten zum Ausdrucken

Habt ihr schon alle Weihnachtsgeschenke?
Falls nicht, habe ich jetzt noch eine schnelle Geschenkidee aus der Küche. Das geht auch ganz fix, versprochen.

Morgen mache ich noch ein paar Orangen-Nougat-Pralinen und übermorgen kaufe ich noch zwei Flaschen Wein und dann habe ich wirklich alle Geschenke zusammen. Ansonsten gibt es allerlei selbstgemachte Leckereien aus meiner Küche.


Zutaten: (für eine große Flasche)

750 ml Wasser
450 gr. Zucker
3 TL Lebkuchengewürz
3 TL Zimtgewürz

Zubereitung:
  1. Zucker und Wasser in einen Topf geben und aufkochen lasse. Solange umrühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
  2. Gewürze hinzufügen, alles verrühren und Topf vom Herd nehmen.
  3. Entweder eine große Flasche oder, wie ich, drei kleine Flaschen mit kochendem Wasser sterilisieren. Den Sirup durch ein feines Sieb gießen, damit die Gewürzrückstände hängen bleiben. Anschließend den Sirup in die Flaschen füllen und gut verschließen. Der Lebkuchen-Zimt-Sirup sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Ich liebe diesen Lebkuchen-Zimt-Sirup in meinem Kaffee oder meiner heißen Schokolade. Er gibt dem Getränk einen so schön weihnachtlichen Geschmack.
Er eignet sich aber auch für Quarkspeisen oder für Naturjoghurt mit Walnüssen.

Ich habe eine Flasche selbst behalten und die anderen zwei werde ich zu Weihnachten verschenken.
Zum Verschenken machen sich solche Etiketten natürlich immer gut. Dann sieht das Geschenk gleich viel ansprechender aus.

https://drive.google.com/file/d/0B_-YhHq3m3VAMFI1TTV5aEFqWjA/view?usp=sharing

Die Etiketten könnt ihr hier (<- klick) herunterladen und speichern.

Also schnell, in weniger als einer halben Stunde habt ihr ein tolles Geschenk zubereitet. Selbstgemachte Geschenke sind doch sowieso die Besten, oder wie seht ihr das?


Da dies meiner letzter Post vor Weihnachten sein wird, wünsche ich euch
fröhliche und erholsame Weihnachten!

Ich möchte meinen treuen Lesern und Leserinnen danken und ich hoffe ihr begleitet mich auch nächstes Jahr wieder.

Schönen Tag noch,
Eure Juli 

11.12.2016

Zimtstangen {Weihnachtsbäckerei}

Meine Weihnachtsbäckerei hat verhältnismäßig spät begonnen, aber wenn ich schon vor dem ersten Advent backe, ist an Weihnachten schon alles leergefuttert. Deswegen backe ich meistens immer erst zum 2. oder 3. Advent.
Dann lege ich immer meine "Wrapped in Red"-CD von Kelly Clarkson ein, trällere los und knete nebenbei Teig. Meistens kommt auch immer erst zu diesem Zeitpunkt Weihnachtsstimmung bei mir auf.



Zutaten:

200 gr. Butter
250 gr. Mehl
1 TL Zimt Aroma (Rezept hier)
1 Ei
1 TL Backpulver
Zucker & Zimt

Zubereitung:
  1. Mehl und Backpulver mischen. Ei und Zimt Aroma hinzufügen. Weiche Butter würfeln und ebenfalls hinzufügen. Alles zusammen mit einem Knethaken vermischen. Anschließend per Hand nochmals durchkneten. Nichts geht über Handarbeit. ;-p
  2. Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 175°C vorheizen. Nach der Ruhezeit den Teig nochmals kurz durchkneten. Mit dem Teig lange Rollen formen und diese in ca. 5 cm lange Stücke schneiden. So lange wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist.
  3. Anschließend werden die Teigstangen im Ofen ca. 13 - 16 Minuten gebacken. In der Zwischenzeit in einem tiefen Teller Zucker und Zimt vermischen. Sobald die Zimtstangen fertig sind, diese sofort noch heiß im Zucker-Zimt-Gemisch wälzen.


Dieses Rezept ist ein Familienrezept bei uns. Das habe ich schon immer als ich klein war mit meiner Mama zusammen gebacken und meine Oma hat diese Plätzchen auch schon gebacken. Der Geschmack erinnert mich immer an meine Kindheit.

Ich wünsche euch allen einen schönen dritten Advent!
Eure Juli

10.12.2016

Selbstgemachter Zimt Extrakt (Zimtaroma zum Backen)

Wir alle kennen die kleinen Aromafläschchen zum Backen. Es gibt zum Beispiel Butter-Vanille Aroma, Bittermandel Aroma, Rum Aroma und viele andere. Die wenigsten wissen aber, dass man Aroma oder Extrakt ganz einfach selbst herstellen kann. Man könnte sogar sagen, dass das Rezept das einfachste der Welt ist, denn man benötigt nur 2 Zutaten.


Zutaten:

1 Zimtstange
100 ml Rum
eine kleine Flasche (100 ml)

Zubereitung:
  1. Flasche vor Gebrauch heiß ausspülen. Zimtstange in das Glas hineintun und mit Rum auffüllen. Flasche fest verschließen und schütteln.
  2. Der Zimt Extrakt benötigt in etwa 2-3 Monate um durchzuziehen und die Aromen von der Zimtstange aufzunehmen.
  3. Ihr könnt den Zimt Extrakt zum Backen verwenden, für Punsch oder Glühwein oder für Süßspeisen.


Demnächst wird es noch ein Rezept auf meinem Blog geben wofür ich den Zimt Extrakt verwenden kann.

Zimt ist nach neuesten Forschungen sehr gesund. Er unterstützt die Verdauung und er regt das Herz-Kreislauf-System an. Da müssten wir ja rundum fit durch den Dezember kommen. ;-)

Ich liebe Zimt das ganze Jahr, aber vor allem im Dezember.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

08.12.2016

Giotto Cupcakes


Der Dezember ist sooo toll. Da gibt es so viele leckere Sachen. Ich habe das Gefühl, ich ernähre mich nur noch vom Adventskalender, Weihnachtsplätzchen und Adventssonntagsleckereien.

Am zweiten Advent habe ich diese leckeren Cupcakes gebacken und alle waren entzückt.


Zutaten:

Teig:
120 ml Milch
120 gr. Butter
160 gr. Zucker
100 gr. Zartbitterschokolade
1 Ei
130 gr. Mehl
1 TL Backpulver
1 Päck. Vanillezucker
1 Prise Salz
Giotto Cioccolato (ca. 15 Stück)
Frosting:
150 gr. Zartbitterschokolade
50 gr. Butter
120 gr. Schmand
250 gr. Puderzucker
gehackte Mandeln
Giotto Cioccolato (ca. 15 Stück)

Zubereitung:
  1. Die Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf zusammen mit der Milch und der Butter schmelzen lassen. Danach leicht abkühlen lassen.
  2. Das Ei zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die geschmolzene Schokolade unter Rührem hinzufügen. Zum Schluss Mehl, Backpulver und Salz unterrühren bis eine homogene Masse entsteht.
  3. Nun könnt ihr den Teig zu dreiviertel in die Muffinförmchen füllen. Bei mir hat das 14 Portionen ergeben. Anschließend drückt ihr jeweils eine Giotto-Kugel in die Mitte des Teiges.
  4. Stellt die Förmchen ca. 35 min in den vorgeheizten Backofen bei 175°C Ober-/Unterhitze. Lasst die Muffins anschließend vollständig auskühlen.
  5. Für das Frosting müsst ihr die Schokolade zusammen mit der Butter in einem Topf schmelzen lassen. Nachdem die Schokolade etwas abgekühlt ist, könnt ihr den Schmand einrühren. Anschließend nach und nach den Puderzucker reinsieben und verrühren. Stellt das Frosting danach kurz in den Kühlschrank damit es fester wird.
  6. Wenn die Muffins abgekühlt sind, könnt ihr das Frosting in eine Spritztülle füllen. Verziert nun die Muffins mit dem Frosting. Setzt jeweils eine Giotto-Kugel oben drauf und streut noch ein paar gehackte Mandeln oben drüber. Fertig!


    So sieht der Cupcake dann aufgeschnitten aus. Lecker, oder? Die Giottofüllung ist echt der Wahnsinn. Leider sind die kleinen Teilchen schon alle verputzt. Wie gesagt, die kamen gut an bei der Familie am Adventssonntag. Aber das ist nicht so schlimm, denn heute habe ich leckere Weihnachtsplätzchen gebacken.

    Wenn ihr noch nicht wisst, was am dritten Advent auf die Kaffeetafel kommen soll, dann wisst ihr ja nun Bescheid.

    Schönen Tag noch,
    Eure Juli

05.12.2016

Rückblick November 2016

Uh, ging es nur mir so oder ist der November nur so davongerast? Mein November war so voll gepackt mit Terminen, dass ich gar nicht gemerkt habe wie schnell er vergangen ist. Im Dezember möchte ich aber einen Gang runterschalten und die Adventszeit genießen.

Hier kommen die meistgelikten Instagram-Bilder im November:


1. Mein weihnachtliches Tiramisu hat euch richtig gut gefallen. Das schmeckt auch super. Ich hoffe, dieses Dessert landet bei einigen von euch zu Weihnachten auf den Tisch.


2. Ich hatte im November einige Termine in der Stadt und da ich so selten dort bin, musste ich das ausnutzen. Also gab es öfters mal Donuts von DunkinDonuts und Lebkuchen Latte von Starbucks.


3. Dieses Bild habe ich in ähnlicher Form gefühlt tausend mal auf Instagram gesehen. Bevor ich das Laub in unserem Garten weggeharkt habe, musste ich auch noch so ein Foto machen. #gruppenzwang

Blog:
Auf meinem Blog gab es etwas verspätet zum Fastfood Friday meinen Cheese `n` Egg Burger mit selbstgebackenen Burger Buns. Außerdem gab es ein absolutes Lieblingsessen von mir und zwar Bandnudeln mit Lachs in Spinat - Sahne - Soße. Herbstlich wurde es mit Pumpkin Spice White Hot Chocolate, ein Getränk ganz nach meinem Geschmack. Außerdem habe ich euch schon etwas für ein weihnachtliches Dessert inspiriert mit meinem Weihnachtstiramisu mit Spekulatius und Glühweinkirschen.

Privat:
Ich habe mir diesen Monat viele Gedanken gemacht aufgrund einer Bloggerin, die einfach ehrlich zugegeben hat, dass ihr die ganze Social Media Welt nicht gut tut. Ich finde ihre Entscheidung mutig. Das hat mich stark ins Grübeln gebracht.
Viel zu oft gibt man leichtfertig private Dinge von sich preis. Unbemerkt sind meine Blogeinträge und Social Media Kanäle immer privater geworden obwohl es eigentlich hauptsächlich um Food gehen sollte. Was geht denn fremde Leute an, wie mein Studium läuft, wie meine berufliche Situation ist oder wie ich mich fühle?
Glücklicherweise habe ich bisher durch das Bloggen nur nette Menschen kennengelernt, aber man kann nie wissen wer noch mitliest.
Viel zu oft rückt diese Tatsache leider in den Hintergrund.
Mittlerweile lesen auch viele Leute mit, die ich privat kenne und als ich meine Einträge nochmals durchgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich Informationen niedergeschrieben habe, die ich nicht einmal meiner Mama erzählt habe. Diese Erkenntnis hat mich doch etwas geschockt und so soll es nicht weitergehen. Mein Leben geht nur mich etwas an, meine Familie und meine Freunde; sonst niemanden.
Von anderen fühle ich mich allerdings nicht eingeschüchtert, da ich sehr wohl weiß, dass Bilder auf Instagram oder Facebook nur inszeniert sind. Das ist nicht das wahre Leben, sondern nur ein Ausschnitt von einem perfekt inszenierten Augenblick.
Im Dezember wird es noch einen letzten Rückblick geben und danach beschränkte ich mich nur noch auf meine Rezepte und lasse das Private weg. Bitte habt dafür Verständnis!

27.11.2016

Bandnudeln mit Lachs in Spinat - Sahne - Soße {schnell und lecker}

Heute ist schon der erste Advent und gestern habe ich es endlich geschafft die Wohnung weihnachtlich zu schmücken.
Da ich den ganzen Tag mit Schmücken und Basteln beschäftigt war, musste abends etwas für den schnellen Hunger her.

Wer meinen Blog verfolgt, der weiß schon, dass ich Pasta und Lachs liebe. Deswegen gibt es mal wieder ein passendes Rezept dazu.

Außerdem sucht Ina von What Ina loves bei ihrer monatlichen "Let´s cook together"-Runde Pastarezepte.


Zutaten: (für 2 Personen)

250 gr. Bandnudeln
250 gr. Lachsfilet ohne Haut
250 gr. Blattspinat (frisch oder tiefgekühlt)
250 ml Sahne
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Dill
1 Prise Muskatnuss
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Bandnudeln in einem Topf mit kochendem Wasser nach Packungsanweisung kochen.
  2.  Lachs in mundgerechte Würfel schneiden. Zwiebel schälen, in kleine Stücke schneiden und Knoblauchzehe ebenfalls schälen.
  3. Die Zwiebel in einer großen Pfanne mit etwas Öl glasig anbraten, den Lachs hinzufügen und von jeder Seite kurz anbraten. Anschließend den Tiefkühl-Spinat oder frischen Spinat hinzufügen; alles zusammen umrühren und danach mit Sahne ablöschen; evtl. noch einen kleinen Schwapp Wasser hinzufügen.
  4. Die Sahnesoße leicht köcheln lassen. Nun die Knoblauchzehe durch eine Presse drücken und mit hinein rühren . Mit Dill, Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen. Se ca. 5 - 10 min auf niedriger Stufe köcheln lassen bis der Lachs gar ist und der Spinat vollständig aufgetaut.
  5. In der Zwischenzeit müssten die Bandnudeln fertig sein. Das Wasser abgießen und die Bandnudeln zu der Spinat-Sahne-Soße in die Pfanne geben. Herd ausschalten und die Nudeln so lange verrühren bis sich die Soße und der Spinat verteilt haben.
  6. Vor dem Servieren noch mit etwas frischem Dill bestreuen. Schmecken lassen!


Liebt ihr auch so wie ich Pasta und Lachs? Dann probiert doch mal die Bandnudeln mit Lachs in Zitronen-Sauce aus!

Meine Bloggerwichtel-Aktion läuft noch!

http://juli-und-die-welt.blogspot.de/2016/11/weihnachtliches-tiramisu-mit.html

Ihr habt noch bis zum 03.12. Zeit euch anzumelden. Es wäre schön, wenn sich noch ein paar Teilnehmer finden würden. Gerne könnt ihr auf eurem Blog davon berichten.

Hier (<- klick) erfahrt ihr mehr.

Ich wünsche Euch Allen einen schönen und ruhigen ersten Advent!

Schönen Sonntag noch,
Eure Juli