18.08.2016

Himbeer - Joghurt - Eis am Stiel

Juhuuu! Der Sommer ist nach Deutschland zurückgekehrt. Wer weiß wie lange noch. So langsam spürt man schon den kalten Hauch des Herbstes, der die Nächte kühler werden lässt und die Tage kürzer.

Aber jetzt feiern wir noch den Sommer mit kurzen Hosen und leckerem selbstgemachten Stieleis.
Das ist doch tatsächlich mein erstes Eisrezept auf dem Blog. Das liegt wohl daran, dass ich eher so eine Ben&Jerrys-Löfflerin bin. Naja, heute verzichten wir mal auf den Karamellkern und den Cookieteig und widmen uns ganz einem fruchtig-cremigen Eis namens



Zutaten: (für ca. 3 Stück)

150 gr. Himbeeren
150 gr. griechischer Joghurt mit Honig (z.Bsp. Elinas Griechischer Joghurt Honig)
2 EL Puderzucker
30 gr. weiße Schokolade
1 Handvoll gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
  1. Himbeeren mit Puderzucker pürieren. Joghurt cremig verrühren.
  2. Die Eisform schichtweise mit Joghurt und Himbeeren befüllen. Anschließend eventuell mit einem Löffel leicht verrühren sodass eine Marmorierung entsteht.
  3. Das Eis ca. 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen und dann die Holzstäbchen reinstecken. Danach das Eis ca. 6-8 Stunden gefrieren lassen (am besten über Nacht).
  4.  Nachdem das Eis richtig gefroren ist, die Förmchen kurz mit warmen Wasser übergießen und dann das Eis vorsichtig herauslösen.
  5. Schokolade schmelzen, über das Eis verteilen und mit gehackten Haselnüssen bestreuen. Anschließend schnell (oder genüsslich) essen oder zurück in den Gefrierschrank legen.


Wenn ihr meinem Blog regelmäßig folgt, wisst ihr ja bereits, dass ich Himbeeren liebe und deswegen liebe ich Himbeereis um so mehr. 

Durch den griechischen Joghurt wird das Eis schön cremig, der enthaltene Honig gibt die nötige Süße und die Himbeeren machen das Eis wunderbar fruchtig. Uh, ich könnt´ schon wieder!

Ich glaube, ich hole mir jetzt ein Eis aus dem Gefrierfach und setze mich dann auf die Terrasse. Macht ihr mit?

Schönen Tag noch,
Eure Juli

11.08.2016

Spinatsalat mit Kirschen und Gorgonzola

Wenn es draußen heiß ist, hat man meistens gar keinen großen Hunger. Zudem hat man auch keine große Lust zu kochen und am heißen Herd zu stehen, wenn doch draußen das Freibad lockt oder die Liege im Schattenplätzchen.

Deshalb gibt es bei uns immer öfter Salate im Sommer. Diese sind schnell angerichtet und füllen den Magen nicht zu sehr.

Das ist mein Sommersalat 2016:


Zutaten: (für 2 Portionen)

150 gr. Babyspinat
1 Avocado
1 kleine Handvoll Pinienkerne
1 kleine Handvoll Sonnenblumenkerne
ca. 10 Kirschen
100 gr. Gorgonzola
Dressing:
3 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
1 Prise Zucker
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Spinat abwaschen und etwas trocken schütteln. Danach den Spinat auf zwei flachen Tellern anrichten.
  2. Die Avocado aufschneiden, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausholen. Danach die Avocado quer in dünne Scheiben schneiden und auf dem Spinat verteilen.
  3. Die Kirschen halbieren und den Kern entfernen. Den Gorgonzola in mundgerechte Würfel schneiden. Kirschen und Käse auf dem Salat verteilen.
  4. Die Pinien- und Sonnenblumenkerne in einer Pfanne unter ständigem Rühren anrösten bis sie leicht braun sind. Für das Dressing Olivenöl, Balsamico, eine Prise Zucker und etwas Salz und Pfeffer zusammen verrühren. Die Kerne hinzugeben und anschließend das Dressing löffelweise über den Salat verteilen.


Ich mag den knackigen Spinat, die fruchtigen Kirschen und die cremige Avocado. Diesen Salat gab es wirklich oft bei uns in den Sommermonaten.

Ina (What Ina Loves) sucht gerade bei ihrer aktuellen "Let´s Cook Together"-Runde Kirschrezepte. Ok, man könnte jetzt eher an Kirschgrütze, Streuselkuchen oder Kirschmuffins denken, aber ich denke halt an Sommersalate.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

07.08.2016

Rückblick Juli 2016

Schon wieder ein Monat vergangen! Dieses Mal bin ich etwas spät dran mit meinem Monatsrückblick; schließlich ist der August auch schon fast zu einem drittel rum.

Aber nun, wie gewohnt, die meistgeliketen Instagrambilder vom Juli:


1. Ist ja logisch, dass euch dieses Bild am meisten gefallen hat! Wer kann schon Kuchen, Homemade Icetea und Chocolate Macchiato widerstehen? Dieses Bild ist in einem Wiener Café entstanden. Das Wiener Trio besteht aus Sacher Torte, Mozart Torte und Himbeer-Topfen-Torte. Das war vielleicht lecker!


2. Ich finde ja, wir grillen viel zu wenig, aber wenn wir grillen, wird das auch richtig zelebriert. Deswegen gab es selbstgebackenes Dinkelbaguette und Zitronen-Thymian-Butter. Wer hat jetzt Lust den Grill anzuschmeißen?


3. "Ich liebe den Sommer!" Was für eine Aussage! Sommerbeeren, gute Musik und eine selbstgemachte Limo! Das ist für mich der Sommer.

Blog:
Puh, auf meinem Blog war im Juli einiges los; auch dem geschuldet, weil ich an zwei Blogevents teilgenommen habe. Die Erdbeersaison habe ich genutzt, indem es Erdbeer-Quarkknödel mit Vanille-Zimt-Soße gab. Außerdem musste ich meine viele Zitronenmelisse irgendwie verbrauchen. Deswegen habe ich Zitronenmelisse Sirup gekocht und passend dazu habe ich den Cocktail Melli entwickelt. Wie bereits gesagt bzw. geschrieben, zum Grillen gab es Dinkelbaguette und Zitronen-Thymian-Butter. Mit dieser Himbeer-Tarte mit weißer Schokolade habe ich meine Familie und meine Arbeitskollegen beglückt. Außerdem gab es noch ein knuspriges Rezept für Hazelnut Triple Chocolate Chip Cookies. Ich liebe Cookies fast so sehr wie das Krümelmonster.

Privat:
Endlich mal gute Nachrichten! Nachdem ich fast zwei Monate lang ein kleines Tief hatte, hatte ich jetzt mal wieder einen richtig guten Monat. Ich habe mir einfach keinen Stress gemacht und ich will dieses mal gar nicht auf die unangenehmen Dinge eingehen, denn die gibt es immer. Wenn ich mich an den Juli erinnere, dann erinnere ich mich an kurze Hosen, laue Sommernächte und den Geschmack von Zitronenlimo. Ich erinnere mich an gute Musik, rauen Gesang, Lesen bis es dunkel wird, Beeren von den Sträuchern essen und die Nachtluft spüren. An das will ich mich erinnern!






  • Urlaub in Wien (eine so zauberhafte Stadt)
  • draußen sitzen, lesen bis es dunkel wird und auf die kühle Nachtluft warten
  • einfach mal leben und nicht nachdenken
  • obwohl man eigentlich voll viel zu tun hätte, einfach zum Lieblingsimbiss fahren, einen Salat und einen Erdbeersmoothie bestellen und dann draußen gemütlich essen und Leute beobachten (einfach leben)

30.07.2016

Haselnuss Cookies mit dreierlei Schokolade + Krümelmonster Verpackung

Wenn ihr mir eine Buttercremetorte und ein paar Schokoladencookies hinstellen würdet, würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Cookies bevorzugen. Ich bin kein Fan von schweren Cremetorten und bevorzuge lieber etwas kleines zum Zwischendurch knuspern.

Im Knusperstübchen von Sarah habe ich diese leckeren Chocolate Chip Cookies entdeckt.

Ich habe das Rezept etwas nach meinen Vorlieben abgewandelt. So habe ich noch ein paar Haselnüsse hinzugefügt und dreierlei Schokolade.


So ein Berg Schokolade ist für einen Schokoladenjunkie wie mich einfach unwiderstehlich und jetzt stellt euch mal vor, dass dieser Berg Schokolade in knusprigen Cookieteig eingehüllt ist. Zum Glück sind noch ein paar Cookies übrig; ansonsten müsste ich bei dem Anblick gleich wieder welche backen.

Ich verwende keine Kuvertüre. Kuvertüre ist langweilig. In Cookies sollte eure Lieblingsschokolade. So habe ich zum Beispiel für die weiße Schokolade Moser Roth Bourbon Vanille verwendet und für die dunkle Schokolade eine mit 80% Kakaoanteil. Man schmeckt den Unterschied.


Zutaten:

120 gr. Butter
90 gr. weißer Zucker
60 gr. brauner Zucker
1 Ei
200 gr. Mehl
2 TL Speisestärke
1 Prise Salz
1 EL gemahlene Haselnüsse
1 EL gehackte Haselnüsse
Mark einer Vanilleschote
60 gr. weiße Schokolade
60 gr. dunkle Schokolade
60 gr. Vollmilchschokolade

Zubereitung:
  1. Das Ei und den Zucker cremig aufschlagen. Die weiche Butter hinzufügen und verrühren.
  2. Eine Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark zum Teig geben. Haselnüsse, Speisestärke und Salz ebenfalls hinzufügen und gut verrühren.
  3. Das Mehl nach und nach hinzugeben. Am besten die Knethaken verwenden oder den Teig mit den Händen verkneten.
  4. Die kühle Schokolade in grobe Stücke schneiden (siehe erstes Bild) und unter den Teig mengen.
  5. Mit einem Teelöffel Teig abstechen und auf einem Blech mit Backpapier etwas flach drücken, sodass kleine Kreise entstehen.
  6. Nun die Cookies im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 - 15 min. backen.
  7. Schmecken lassen!


Ich finde ja, solche Cookies eignen sich immer gut zum Verschenken. Gerade bei diesen Temperaturen ist es nicht sehr ratsam Cremetorten quer durchs Land zu transportieren. Meine Cookies (naja, nicht alle) machen sich auf die Reise durch ganz Deutschland. Ein Teil geht zu meiner Mama, ein anderer Teil zu einer Freundin und mein Bruder bekommt auch noch welche.

Jetzt ist immer die Frage, wie verpacke ich Cookies denn hübsch?


Hihi, das finde ich ist doch eine witzige Idee! Was passt besser zu Cookies als das Krümelmonster?
Eben! Mir fällt da auch nichts ein.

Ich habe die Cookies in einer Klarsichttüte gestapelt und die Tüte verschlossen. Dann habe ich aus blauen Tonpapier das Krümelmonster ausgeschnitten. In die Mitte kommt eine große Öffnung, damit auch alle Cookies in seinen Mund passen. Zum Schluss habe ich noch die Augen aufgeklebt und die Cookietüte drangetackert.

Das ist doch mal eine etwas andere Verpackung! :-D

http://knusperstuebchen.net/2016/06/24/knuspersommer-2016/

Da Sarah bei ihrem Blogevent "Knuspersommer" gerade knusprige Rezepte sucht, werde ich meine Hazelnut Triple Chocolate Chip Cookies mal beisteuern. Die kommen sozusagen gerade in letzter Minute vorbei. Da sind so tolle Rezepte dabei; Vorbeischauen lohnt sich.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

27.07.2016

Himbeer - Tarte mit weißer Schokolade

Ich liebe den Sommer!
Ich liebe die lauen Nächte, die Sommercocktails (momentan literweise meinen Melli) und ganz besonders die vielen kleinen Sommerbeeren in meinem Garten.

Zum Beispiel gibt es dann Erdbeer-Quarkknödel, aber die Erdbeersaison ist fast vorüber.
Mein Heidelbeerstrauch hatte dieses Jahr keine einzige Beere dran; vielleicht ist er noch zu jung. Ich weiß zu mindestens nicht was ich falsch gemacht haben könnte.
ABER meine Himbeeren sind supiii! Ich habe drei Himbeersorten; einmal gelbe Himbeeren, dann ganz normale rote und eine Mischung aus Brom- und Himbeere. Wobei ich das Gefühl habe, dass sich meine roten und gelben Himbeeren gekreuzt haben. Da muss ich mir, glaube ich, noch mal die Mendelschen Gesetze anschauen.


Zutaten:

Für den Boden:
200 gr. Mehl

2 EL Backkakao
1 Prise Salz
80 gr. Zucker
150 gr. kalte Butter
2 EL Milch

Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen) zum Blindbacken
Für die Füllung:
200 ml Schlagsahne
400 gr. Weiße Schokolade
100 gr. Butter
250 gr. Mascarpone
250 gr. Himbeeren

1 Vanilleschote

Zubereitung:
  1. Mehl, Kakao, Salz und Zucker mischen. Die kalte Butter und die Milch hinzufügen. Nun alles zusammen zu einem Teig verkneten. Den Teig für ca. eine Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Unterlagen ausrollen. Den ausgerollten Teig in einer Tarteform auslegen. Die Tarteform sollte einen Durchmesser von 26 - 28 cm haben. Mit einer Gabel mehrmals in den Boden stechen. Die getrockneten Hülsenfrüchten auf dem Teig verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) ca. 25 Minuten backen.
  3. Für die Füllung Sahne aufkochen lassen und wieder vom Herd nehmen. Die Schokolade mit der Butter in der Sahne schmelzen. Das Mark der Vanilleschote hinzufügen. Danach die Füllung im Kühlschrank etwas abkühlen lassen. Dann die Mascarpone unterrühren.
  4. Die Hülsenfrüchte wieder vom Tarteboden entfernen und die Schokoladen-Mascarpone-Füllung auf den abgekühlten Tarteboden geben und am besten über Nacht fest werden lassen.­
  5. Vor dem Servieren die frischen Himbeeren auf der Tarte verteilen. Eventuell mit Puderzucker oder Schokoraspeln bestreuen.


Die liebe Ina von InaIsst sammelt gerade bei ihrem Blogevent "BeerenStark" alle möglichen Rezepte mit heimischen Beeren.

http://inaisst.blogspot.de/2016/07/der-sommer-ist-da-blogevent-beerenstark.html 

Ihr könnt noch bis zum 01.08. an dem Event teilnehmen.

Da meine Himbeeren aus dem heimischen Garten stammen, nehme ich natürlich sehr gerne mit meiner Himbeer-Tarte daran teil.

Weitere Himbeerrezepte? Wie wär´s mit meinem Himbeer-Schichtdessert!

Welche Beeren mögt ihr am liebsten?

Schönen Tag noch,
Eure Juli

23.07.2016

Dinkel Baguette und Zitronen-Thymian-Butter

Diese Woche war das Wetter ja regelrecht südländisch. Ich saß viel draußen und habe gelesen. Mittlerweile ist es leider wieder etwas kühler und regnerischer geworden. Zu mindestens haben wir es geschafft zwei mal zu grillen. Steaks in Kräutermarinade, Putenspieße und mit Frischkäse gefüllte Peperonies ... nomnomnom.

Ich genieße es draußen zu sitzen, der Grillgeruch steigt langsam in die Nase und der Appetit wird immer größer. So laue Sommerabende sind schon etwas feines.

Was gibt es eigentlich bei euch als Grillbeilage?

Ich habe ein Dinkelbaguette gebacken und dazu gab es selbstgemachte Zitronen-Thymian-Butter. Die Zitrone verleiht der Butter einen richtigen Frischekick.


Zutaten:

250 gr. Dinkelmehl
160 ml warmes Wasser
1/2 Pck. Trockenhefe (ca. 3,5 gr.)
1 Prise Meersalz

Zubereitung:
  1. Alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig in einer Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte ca. 90 min ruhen.
  3. Danach den Teig nochmals durchkneten und zu einem länglichen Baguette formen oder zwei kleine (wie man möchte). Die Baguette-Oberseite ein paar mal leicht mit einem Messer einritzen. Dann den Teig nochmals 30 - 40 min gehen lassen.
  4. Das Baguette im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 15 - 20 min backen. Am besten stellt ihr eine kleine Schüssel mit Wasser in den Backofen dazu, damit das Baguette nicht zu sehr austrocknet. Wenn das Baguette leicht goldbraun ist, ist es fertig.

Zutaten:

125 gr. weiche Butter
1 TL Abrieb einer Zitronenschale
1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)
1/2 TL Meersalz
6 - 8 Zweige Thymian

Zubereitung:
  1. Eine Bio-Zitrone abwaschen, trocken tupfen und etwas Zitronenschale mit einer Reibe entfernen.  Die Blättchen der Thymianzweige abzupfen.
  2. Die sehr weiche Butter (bei Bedarf kurz in die Mikrowelle legen) zusammen mit den Thymianblättchen, dem Zitronenschalenabrieb, dem Meersalz und dem Paprikapulver verrühren. So lange umrühren (am besten mit einem kleinen Schneebesen) bis alle Zutaten gründlich vermischt sind.
  3. Danach die Butter in Backpapier einrollen oder in eine kleine Dose füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Ich grille voll gerne im Sommer. Saftiges Fleisch, Gemüsespieße, ein ofenwarmes Baguette und selbstgemachte Kräuterbutter - was gibt es da besseres?

Ich hoffe, dass das Regenwetter bald wieder vorbei ist und wir wieder unseren Lotusgrill aus dem Schrank herausholen können.

Da Ina von What Ina Loves bei ihrer monatlichen Let´s Cook Together Runde dieses mal zitronige Rezepte sucht, steuere ich mal die Zitronen-Thymian-Butter bei.

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende!
Eure Juli

18.07.2016

Zitronenmelisse Sirup und Cocktail "Melli" mit Lillet

Seit meinem Umzug steht mir nun ein Garten zur Verfügung und seither bin ich stolze Besitzerin eines Kräutergartens. Da steht unter anderem Majoran, Oregano, Lorbeer, Schokominze, Thymian und vieles mehr. Was aber wirklich wuchert, ist die Zitronenmelisse.

Ich habe so viel davon. Ich weiß schon gar nicht mehr was ich damit machen soll. Jeden Tag damit Tee kochen wird irgendwann auch langweilig. Also habe ich beschlossen Sirup daraus zu kochen und das war eine sehr gute Entscheidung.


Zutaten:

1 kg Zucker
1 l Wasser
2 große handvoll Zitronenmelisse (entspricht etwa 2 Kräutertöpfen)
2 Bio Zitronen

Zubereitung:
  1. Das Wasser zusammen mit dem Zucker in einem Topf aufkochen lassen. Gut umrühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. 
  2. Eine Zitrone abwaschen und in Scheiben schneiden. Zitronenscheiben und Zitronenmelisse in eine Schüssel legen. Anschließend das kochende Zuckerwasser darüber gießen.
  3. Die zweite Zitrone auspressen und den Saft zu dem Sud hinzufügen. Alles gut umrühren und nun ca. 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. Danach den Sirup durch ein Sieb gießen sodass keine festen Bestandteile enthalten sind. Den Sirup nochmals aufkochen lassen und anschließend heiß in saubere Flaschen abfüllen und fest verschließen.


Tja, und was stellt man jetzt so an mit dem Sirup? Ganz klar! Cooocktaaaiiils!!!
Ich meine, Sommer, Sonne, laue Nächte und passend dazu ein erfrischender Cocktail.
Ich habe den Cocktail Melli genannt für MELisse und LIllet. Er schmeckt erfrischend wie ein Mojito, ist aber nicht ganz so herb sondern eher süßlich. Lillet ist ja auch nicht ein so starker Alkohol. Man kann den Alkohol natürlich auch ganz weglassen.

Zutaten: (für 1 Cocktail)

4 cl Zitronenmelisse Sirup
4 cl Lillet
1 Limette
1 Zweig Zitronenmelisse
Mineralwasser mit Kohlensäure
Eiswürfel

Zubereitung:
  1. Limette halbieren. Eine Hälfte auspressen und den Saft in das Glas füllen. Die andere Hälfte vierteln und ebenfalls in das Glas geben.
  2. Lillet und Sirup hinzufügen. Ca. 3 oder 4 Eiswürfel in das Glas füllen und nun mit Sprudel (kohlensäureversetztes Mineralwasser) auffüllen.
  3. Zum Schluss mit einem Trinkhalm umrühren und noch ein Zweig Zitronenmelisse oben drauf setzen.
  4. In die Sonne setzen und das Leben genießen! :-)

Der Cocktail ist echt lecker. Er ist schön leicht und erfrischend. Genau das Richtige bei über 30°C da draußen. Er schmeckt mir sogar besser als mein Lieblingscocktail Hugo. Melli, du hast Hugo besiegt!

Ich hab da schon ein paar Mellis am Wochenende weggezischt, aber zum Glück hat der Lillet nicht so viel Alkoholgehalt, daher war ich auch nur minimal beschwipst. Echt jetzt! :-)

Wer allerdings schnell einen Cocktail mag und keine Lust hat extra Sirup zu kochen, dem kann ich den Zitronenmelisse Sirup von Darbo empfehlen. Ich mag alle Sirupsorten von Darbo sehr gerne und außerdem bin ich auch ein kleines Verpackungsopfer. ;-)

Schönen Tag noch,
Eure Juli

07.07.2016

Erdbeer-Quarkknödel mit Vanille-Zimt-Soße

Die Erdbeersaison ist eröffnet. Ich habe schon die ersten Erdbeeren von meinen kleinen Pflanzen gepflückt und als ich die Topfen Knödel von cookingcatrin gesehen habe, war ich hin und weg.
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, liebe ich Zwetschgenknödel über alles und jetzt musste ich unbedingt die Erdbeervariante testen.


Zutaten: (für 2-3 Personen)

Knödel:
250 gr. Speisequark
75 gr. Butter
1 Ei
140 gr. Mehl
8 - 10 große Erdbeeren

Brösel:
100 gr. Butter
150 gr. Semmelbrösel
4 EL Zucker

Vanille-Zimt-Soße:
350 ml Milch
5 EL Zucker
1 TL Speisestärke
3 Eigelb
1 Vanilleschote
1 Msp. Zimt

Zubereitung:
  1. Quark, Mehl, weiche Butter und das Ei zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Der Teig ist ziemlich klebrig. Am besten man stellt eine Schüssel kaltes Wasser neben sich und tunkt immer mal die Hände darin. Ca. eine kleine handvoll Teig abzwacken und etwas flachdrücken. Nun die gewaschene Erdbeere in die Mitte setzen und mit Teig umhüllen. Solange Knödel formen bis der Teig aufgebraucht ist. Daraus ergeben sich je nach Größe ca. 8 bis 10 Erdbeerknödel.
  3. Reichlich Wasser in einem Topf erhitzen. Wenn das Wasser kocht, die Temperatur runterregeln und die Erdbeer-Quarkknödel in das Wasser legen. Die Knödel sind fertig, wenn sie oben schwimmen. Das dauert ca. 10 min.
  4. In der Zwischenzeit die Brösel vorbereiten: Butter in einer Pfanne schmelzen; Semmelbrösel und Zucker hinzugeben und leicht anrösten. Danach sofort die gekochten Erdbeer-Quarkknödel in der Pfanne zusammen mit den Bröseln wälzen, sodass die Knödel komplett mit Bröseln umhüllt sind.
  5. Für die Vanillesoße alle Zutaten miteinander verrühren und in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Immer schön umrühren, damit nichts anbrennt. Solange köcheln lassen bis die Konsistenz etwas dicker wird.

 Haha, seht ihr da die weißen Erdbeeren? Nein, die sind nicht unreif. Das sind weiße Erdbeeren aus meinem Garten. Leider ist die Pflanze nicht so ergiebig wie die roten Erdbeeren, aber schmecken tun sie trotzdem. Eigentlich wollte ich die Quarkknödel mit weißen Erdbeeren füllen, aber ich hatte nicht genug.
Ich habe oft gehört, dass weiße Erdbeeren angeblich nach Ananas schmecken, aber ich finde, sie schmecken einfach nach Erdbeeren, vielleicht nur etwas süßer als rote.



Nun, mein Fazit: Ich bleibe den Zwetschgenknödeln treu.
Es war ganz okay, aber ich fand die Knödel etwas zu teigig. Außerdem sind sie wirklich sehr klebrig und meine Hände waren von dem kalten Wasser schon ganz taub. Naja, meinem Liebsten hat´s geschmeckt und das ist doch die Hauptsache.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

02.07.2016

Rückblick Juni 2016

Zuerst die 3 meistgeliketen Fotos auf Instagram:


1. Was gibt es zur EM-Saison besseres als ein leckeres Fried Egg Sandwich? Super geeignet für Fingerfood!


2. Im Juni durfte ich die neue Hazelnut Flavour Sorte von Starbucks testen. Passend dazu gab es einen Ice Macchiato.


3. Sommer, die Sonne scheint, bereits vormittags sind es schon 24°C und ich habe mir ein gemütliches Frühstück auf der Terrasse gegönnt mit Obst, Marmeladentoast und einem leckeren Latte Macchiato. Ganz gemütlich, ohne Stress! Außerdem liegt da noch mein Lieblingsbuch "All die verdammt perfekten Tage"; sehr lesenswert.

Blog:
Im Mai war es ja etwas ruhiger auf meinem Blog, aber im Juni bin ich wieder voll durchgestartet. Zunächst einmal durfte ich drei verschiedene Produkte testen: Starbucks Hazelnut Flavour Macchiato, N.A! Rice Crackers und Paula Fleckenkuchen.
Passend zur EM gab es Fried Egg Sandwiches als Fingerfood und passend zur Grillsaison habe ich euch ein Rezept für eine super leckere Homemade BBQ Sauce vorgestellt.
Außerdem war ja auch noch Holunderblütenzeit und somit habe ich leckere Holler Küchle vernascht.

Privat:
Kulinarisch gesehen ein toller Monat: die ersten Holunderblüten, die ersten Erdbeeren, das erste Eis und das erste mal grillen. Kurze Hosen, Freibad und laue Sommernächste. Der Monat der ersten Male.
Ich weiß gar nicht, was ich so recht schreiben soll. Ich habe viel nachgedacht in letzter Zeit, über das Leben, über das Sterben, über verpasste Chancen und über die Zukunft. Ich habe in mich reingehorcht. Im Hier und Jetzt zu leben ist mein Ziel.
Die Arbeit läuft zur Zeit ganz gut. Es ist nicht spannend oder fordernd, aber ganz angenehm und nicht so stressig wie sonst.
Das Studium läuft, naja, recht schlecht. Ich konnte mich im Mai und im Juni nur schlecht konzentrieren. Meine Gedanken sind sozusagen Karussell gefahren. Ich versuche mich zu bessern.






  • gemütlich auf der Terrasse frühstücken und die Sonne genießen
  • der Chiemsee: Wasser und Berge
  • Serienverliebt in die zweite Staffel "The Affair" (sogar noch besser als die erste)

30.06.2016

Produkttest: N.A! Rice Crackers und Paula Fleckenkuchen

Bevor ich den üblichen Monatsrückblick poste, kommen erst einmal die Produkte dran, die ich im Juni testen durfte. Zu einem habe ich eine Anfrage von Nature Addicts bekommen, ob ich die neuen N.A! Rice Crackers testen möchte und zum anderen durfte ich über Empfehlerinnen den neuen Paula Fleckenkuchen von Dr. Oetker testen.

Produkttest N.A! Rice Crackers


Verpackung:
Finde ich ganz ok. Nicht zu überladen und man kann das Produkt deutlich darauf erkennen. Vorne steht das Wichtigste drauf, aber eben nicht auf deutsch sondern nur in englisch.

Inhalt: (70 gr.)
Reismehl (85% Ursprung Thailand), Reiskleieöl (9,8%), Gewürze (gemahlener schwarzer Pfeffer, Chillypulver, Meeresalgenflocken), Zucker, Maltodextrin aus Mais, Salz. Kann Spuren von Soja, Milch, Krebstieren und Fisch enthalten.

Preis:
ca. 1,79 €

positiv:
- ohne Gluten
- nicht frittiert sondern gebacken

Fazit:
Der Hersteller verspricht eine gesunde Alternative zu herkömmlichen Kartoffelchips, da die Reis Cracker nicht in Fett frittiert werden. Ein Vergleich zeigt: N.A! Reis Crackers besitzen pro 100 gr. 431 kcal; eine herkömmliche Packung Chips im Schnitt 668 kcal pro 100 gr. Ein weiterer Vergleich: eine Tafel Milka Schokolade hat 530 kcal. Wie man sieht, beinhalten die N.A! Rice Crackers wirklich weniger Kalorien als die herkömmlichen Fernsehsnacks, aber auch nicht so wenig, dass man ohne schlechtes Gewissen zugreifen könnte.
Der Geschmack ist angenehm. Es schmeckt nicht künstlich und der Reisgeschmack überdeckt nicht alles. Hauptsächlich schmeckt man die Würze. Ich finde die Rice Cracker Black Pepper sogar etwas scharf, aber nicht zu scharf. Auf jeden Fall bekomme ich davon mächtig Durst. Die Rice Crackers sind schön knusprig.
Außer "Schwarzer Pfeffer" gibt es noch die Sorten "Paprika" und "Meer Salz".
Ich würde die N.A! Rice Crackers noch einmal kaufen, weil a) sie schmecken gut und b) sie sind z. mind. eine kalorienarmere Alternative zu Schokolade und Kartoffelchips. Aber wie bei allen Dingen, die gut schmecken, bitte nur in Maßen genießen und nicht in Massen.


Produkttest Paula Fleckenkuchen von Dr. Oetker


Verpackung:
bunt; für Kinder ansprechend; für meinen Geschmack etwas zu überladen

Inhalt: (300 gr.)
WEIZENMEHL, 21% Vanillepudding, 4,9% Kakaopulver, modifizierte Stärke, Verdickungsmittel , Emulgator, natürliches Aroma, Farbstoff, Säuerungsmittel, Zucker, HÜHNERVOLLEI, Rapsöl, 6,2% Zartbitterschokolade, Feuchthaltemittel, Glukose-Fruktose-Sirup, WEIZENSTÄRKE, Emulgator, natürliches Bourbon-Vanille Aroma, Säureregulator, natürliches Aroma, Backtriebmittel, Kann enthalten: (SCHALENFRÜCHTE (NÜSSE))

Preis:
2,60 € - 3,10 € (je nach Markt)

positiv:
- Kuchen entspricht genau der Abbildung
- bleibt lange saftig

negativ:
- viel zu süß
- viele künstliche Inhaltsstoffe wie z.Bsp. Farbstoffe, Feuchthaltemittel, Verdickungsmittel, etc.

Fazit:
Ich esse den Pudding von Dr. Oetker eigentlich ganz gerne, aber dieser Kuchen ist mir definitiv zu süß. Er ist saftig und sieht recht ansprechend aus, aber mehr positives kann ich nicht nennen. Ich habe das Gefühl, dass es immer mehr im Mund wird, wenn ich kaue. Nachdem ich ein Stück gegessen habe, könnte ich eine ganze Flasche Wasser hinterher trinken, weil er so süß ist. Dieser Kuchen wurde hauptsächlich für Kinder entwickelt. Ich habe noch keine Kinder, aber ich würde 100-mal lieber mit meinem Kind zusammen einen Kuchen backen als dieses ungesunde und babbige Zeug zu kaufen. Sorry, aber dieses Produkt ist definitiv durchgefallen! Absolut keine Kaufempfehlung!