25.09.2015

Rocky Road Bars mit Karamell, Erdnüssen, Marshmallows und Fleur de Sel

Uuuhhh, diese Leckerei habe ich in der aktuellen Sweet Paul (3/2015) entdeckt. Unter der Kategorie Verliebt in Karamell stand das Rezept für die Rocky Roads.

Ich habe das Rezept etwas abgewandelt. Anstatt Karamell selber zu machen, habe ich gekaufte Sahnetoffees verwendet. So besteht das Rezept aus nur 5 Zutaten und geht super schnell.

Heeey, wer wollte noch nicht schon immer mal seinen eigenen Schokoriegel herstellen?!? Das Gute daran ist, das Rezept ist nach den eigenen Geschmack variierbar.


Zutaten:

1 handvoll Mini-Marshmallows
1 handvoll Sahnetoffees
1 handvoll Erdnüsse (geröstet und gesalzen)
200 gr. Halbbitter Schokolade
1 Prise Fleur de Sel











Zubereitung:
  1. Eine Form (ca. 12 x 16 cm) mit Backpapier auslegen. Die Schokolade über einem heißen Wasserbad schmelzen.
  2. Sahnetoffees und Marshmallows evtl. noch etwas zerkleinern. Die Mini-Marshmallows waren klein genug, aber die Sahnetoffees habe ich in 3 Teile geschnitten. Dann jeweils eine handvoll Erdnüsse, Marshmallows und Sahnetoffees zu der geschmolzenen Schokolade geben und alles gut vermischen und umrühren bis alles mit Schokolade umhüllt ist.
  3. Die Mischung in die vorbereitete Form füllen, eine kleine Prise Fleur de Sel oben drüber streuen und dann gut auskühlen lassen bis die Schokolade hart ist.
  4. Die erhärtete Schokolade in 6 Teile aufschneiden und evtl. mit etwas Backpapier umhüllen. So kann der Rocky Road Schokoriegel besser gegessen werden und zwar ohne dass die Hände voller Schokolade kleben.


Die Rocky Road Bars schmecken wirklich richtig lecker. Die Zutaten ergänzen sich einfach gut: die knackigen Erdnüsse, die weichen Marshmallows, die süßen Karamelltoffees und zur Abrundung eine leichte Prise Fleur de Sel. Dieser Rocky Road Schokoriegel schmeckt mir sogar besser als Snickers und Mars zusammen. Ihr solltet das also unbedingt mal testen; selbst wenn die Kombination erst einmal etwas merkwürdig klingt.

Man kann die Zutaten je nach Geschmack auch wunderbar kombinieren. Zum Beispiel anstatt Erdnüsse kann man Walnüsse, Mandeln oder Macadamias benutzen; anstatt Sahnetoffees Kekse oder anstatt Marshmallows Schokolinsen oder Gummibärchen. Wie man sieht, da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Aber ich muss zugeben, die Kombination aus dem Sweet Paul Magazin ist schon echt klasse.

Ich finde die Idee ist auch ein schönes Mitbringsel. Es ist schnell zubereitet und die Schokoriegel kann man noch schön verpacken. Das ist doch eine tolle Geschenkidee!

Also, falls ihr am Wochenende bei Freunden eingeladen seid, wisst ihr ja, was ihr mitbringen könnt. ;-)
Bei uns wird am Wochenende ein großer Brunch veranstaltet. Warum? Einfach, weil es geil ist mit allen Freunden gemütlich zu frühstücken. Ich bin für´s Brötchen backen und Häppchen zuständig.
In dem Sinne, wünsche ich euch allen ein wunderschönes genussreiches Wochenende!

Schönen Tag noch,
Eure Juli

15.09.2015

Mein Lieblingsessen: Zwetschgenknödel {saisonale Küche}

Meine Hommage an die Zwetschgenknödel

Klein und rund und voller Köstlichkeit
verschwinden sie in meinen Mund.
Es gibt allerlei Varianten,
egal ob mit Vanillesoße, Zimt und Zucker oder Butter.
Sie schmecken wie von meiner Mutter.

Jaaaa, die Juli schreibt tatsächlich ein Gedicht. Neeiin, sie ist nicht verrückt geworden.
Ich liebe einfach nur Zwetschgenknödel. Das war von jeher meine Lieblingsspeise und sie ist es immernoch.

Meine arme Mama! Von der Adventszeit bis zum Sommer habe ich mich ständig darüber beschwert, dass andere Leute ihr Lieblingsessen, wann immer sie mögen, verspeisen können und ich meines nur im Spätsommer und Herbst. Wahrscheinlich haben meiner Mama schon die Ohren geblutet so oft wie ich genörgelt habe.

Es kam schon mal vor, dass wir 80 Knödel zubereitet haben. Als ich klein war, habe ich immer die Pflaumen mit Zucker gefüllt, später habe ich auch mit geformt. Meine Mama war immer nicht so begeistert, da Pflaumenknödel doch sehr aufwendig sind, aber ich finde, der Aufwand lohnt sich.

Das Rezept war so etwas wie ein Familiengeheimnis. Naja, was heißt Familiengeheimnis?
Ich habe meine Mama nach den Rezept gefragt und sie sagte mir, sie hat keins, sie macht das nach Gefühl.
Also habe ich etwas rumprobiert und das für mich optimale Rezept gefunden, welches ich mit euch teile.


Zutaten: (für ca. 4 Portionen)

Zwetschgenknödel
800 gr. Kartoffeln (mehlig kochend)
400 gr. Mehl
40 gr. Butter
1 Ei 
1 Prise Salz
ca. 45 Zwetschgen (eher kleinere, nicht zu groß)
45 Zuckerwürfel
Zimt und Zucker

Vanillesoße
350 ml Milch
5 EL Zucker
1 TL Speisestärke
3 Eigelb
1 Vanilleschote


Zubereitung:

1. Kartoffeln kochen bis sie weich sind. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln zu einem Brei stampfen. Mehl, Butter, Ei und eine Prise Salz hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Das funktioniert am besten, wenn die Kartoffeln noch warm sind.
2. Während die Kartoffeln kochen, kann man schon die Zwetschgen vorbereiten. Die Zwetschgen halb aufschneiden, den Kern entfernen und dafür einen Zuckerwürfel einsetzen (s. Bild oben). Achtet darauf, dass die Zwetschgen nicht mit Würmern befallen sind.
3. Eine handvoll Teig nehmen und etwas flach drücken, die Zwetschge in die Mitte legen und jetzt die Zwetschge mit dem Teig einrollen. In der flachen Hand den Knödel hin und her rollen, damit er schön rund wird. Der Teig sollte schön dünn um die Zwetschge sein, dann schmeckt der Knödel saftiger und ist nicht so trocken. Das ist ein bisschen Gefühlssache und je mehr man übt, umso besser werden die Knödel. Wenn der Teig klebrig ist, sollte man seine Hände etwas in Mehl reiben.
4. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Wenn das Wasser kocht, auf niedrige Stufe (Temperatur) drehen und die Zwetschgenknödel in das Wasser geben. Bitte nicht zu viele Knödel auf einmal in den Topf geben, ansonsten bleiben sie evtl. aneinander kleben. Jetzt die Zwetschgenknödel bei niedriger Stufe ziehen lassen bis sie an der Oberfläche schwimmen. Dann sind sie gar.
5. Für die Vanillesoße alle Zutaten zusammen mischen und in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Immer schön umrühren, damit nichts anbrennt. Solange köcheln lassen bis die Konsistenz etwas dicker wird.
6. Die Zwetschgenknödel mit etwas Zimt und Zucker bestreuen und mit Vanillesoße servieren. Lasst es euch schmecken!


Zwetschgenknödel gibt es in vielen Varianten; wahrscheinlich hat jede Region ihre ganz eigene.
Die Meisten mögen Zwetschgenknödel mit einer Bröselkruste. Das mag ich nicht so, da sie mir so einfach zu trocken sind. Ich mag halt alles gerne in Soße tunken. Früher gab es Zwetschgenknödel immer mit etwas geschmolzener Butter und Zimt und Zucker. Heute mag ich sie am liebsten mit Vanillesoße und zwar gaaanz viel davon und als i-Tüpfelchen kommt noch etwas Zimt oben drauf. Einfach herrlich!

Schönen Tag noch,
Eure Juli

08.09.2015

Tomaten Quiche {saisonale Küche}

Zum Glück hat meine Schwiegermama Tomaten im Überfluss. Dort gibt es zahlreiche Sorten aufgeteilt in 2 Gewächshäusern. So eine schöne Auswahl an gelben, roten, grünen und schwarzen Tomaten, an großen Fleischtomaten, kleinen Cocktailtomaten und saftigen gelbgestreiften Tomaten. Das lässt das Herz eines Tomatenliebhabers gleich höher schlagen. Nun, ich bin nicht gerade der größte Tomatenliebhaber, aber selbst ich bin fasziniert von der bunten Vielfalt an Tomaten. Es gab schon öfters Salat mit den bunten Tomaten. Letzte Woche gab es Bolognese mit Fleischtomaten. Und gestern gab es:



Zutaten:

Teig
250 gr. Mehl
150 gr. Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Oregano
2 - 3 EL Wasser

Füllung
200 gr. Schmand
300 gr. Kräuter-Frischkäse (Doppelrahmstufe)
1 Limette
400 gr. Tomaten
1 handvoll Rucola
Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano, Muskatnuss, getr. Petersilie

Zubereitung:
  1. Mehl, Butter, Ei und etwas Salz und Oreganogewürz zusammen mit 2 - 3 EL Wasser zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte ca. 60 min im Kühlschrank kalt gestellt werden. 
  2. Quiche- bzw. Tarteform mit Butter einfetten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und anschließend die Form damit befüllen, sodass die Form komplett mit Teig befüllt ist inkl. der Rand. 
  3. Den Backofen auf 200°C (Umluft: 180°C) vorheizen. Mit einer Gabel noch etwas in den Teig stechen, damit sich keine Luftblasen bilden. Die Form mit den Teig für ca. 15 min in den Ofen stellen. ACHTUNG: Jeder Ofen ist anders. Am besten immer mal nachschauen, damit der Teig nicht anbrennt.
  4. In der Zwischenzeit kann die Füllung zubereitet werden. Schmand und Kräuter-Frischkäse mit einem Schneebesen verrühren. Limette auspressen und den Saft der Limette zu der Schmand-Käse-Creme geben, nochmals kräftig verrühren sodass eine homogene Masse entsteht. Zum Schluß die Masse je nach Geschmack würzen. Ich habe Salz und Pfeffer, etwas Muskatnuss, Oregano und getr. Petersilie verwendet. Man könnte die Füllung aber auch mit Chili- oder Knoblauchpulver würzen. Hier kann man individuell abschmecken.
  5. Wenn der Teig fertig gebacken ist, kann man die Schmand-Käse-Creme einfüllen. Die Tomaten abwaschen und in Scheiben schneiden. Die Tomatenscheiben oben auf die Füllung legen bis alles bedeckt ist. Jetzt kommt die Tomaten Quiche nochmals für ca. 25 - 30 min in den Backofen.
  6. Nachdem die Tomaten Quiche fertig gebacken ist, kann man oben drauf noch etwas Rucola verteilen. Das gibt einen schönen Farbakzent. Übrigens, die Tomaten Quiche kann man auch kalt essen. Lasst es euch schmecken!
Die Tomaten Quiche schmeckt wirklich herrlich cremig und erfrischend.
Die Tarteform ist sehr praktisch, denn sie hat einen Glasboden. So kann man den Ring entfernen und den Glasboden gleich zum Servieren nutzen. Ich mag meine Form. :-)



Tja, der Herbst schleicht schon mit leisen Schritten voran und die Tomatensaison ist bald vorbei. Der Großteil der Tomaten wurde schon abgeerntet und zu leckeren Salaten und Tomaten Quiches verarbeitet, nur noch ein paar hängen da und warten auf die Sonne zum Reif werden. Ab jetzt freue ich mich auf die Kürbissaison.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

01.09.2015

Rückblick August 2015


Der August ist schon wieder vorbei und der Herbst schiebt sich so langsam in den Vordergrund. Zum Glück habe ich das schöne Wetter gestern noch einmal so richtig genossen. Hier kommt der Rückblick für den August:

Zunächst zeige ich euch meine drei meistgelikten Instagramfotos:


1.       Mein Beitrag zu der Aktion „Sommer im Glas“ von Ikea. Ikea hat dazu aufgerufen auf Instagram ein Bild zu posten mit dem persönlichen Sommer im Glas. Für mich ist das meine selbstgemachte Erdbeer-Holunder-Marmelade. Mmmh, der pure Sommer im Glas!


2.       Mein Frühstücksmüsli mit Himbeeren. Dazu habe ich von mymuesli das Beerenmüsli mit ein paar zusätzlichen Himbeeren gemischt.



3.       Schon wieder Müsli, dieses mal mit Nektarine. Ich esse gerne morgens vor der Spätschicht eine große Schale Müsli. Das hält lange satt. Zusätzlich gab es noch eine heiße Schokolade mit Marshmallows.

Blog:
Ich war glückliche Gewinnerin bei einem Gewinnspiel von Rotkäppchen Sekt und durfte den neuen Fruchtsecco von Rotkäppchen probieren. Passend dazu gab es Cocktails für die lauen Sommernächte.
Gemeinsam mit Roman haben einige Blogger (u.a. ich) die Green Smoothie Revolution gestartet.
Ich habe den hauseigenen Garten geplündert und saisonale Gerichte zubereitet. Dabei waren ein erfrischender Tomaten-Gurken-Salat und ein leckeres Himbeer-Schichtdessert.
Zur Feierabendsküche gab es des Öfteren Farfalle in Thunfisch-Tomaten-Soße, weil das so fix geht und mega lecker schmeckt.

Privat:
Ich hänge mit meinem Fernstudium immernoch weit hinterher. Ich bin am überlegen, ob ich nur noch Teilzeit arbeiten gehen soll, damit ich das alles bewältigen kann.
Auf Arbeit bekommen wir zur Zeit viel Druck wegen Produktivität. Ich bin immer todmüde, wenn ich nach Hause komme.
Der August war aber auch gezeichnet von gemütlichen Grillabenden, Sommernachtsspaziergängen und nach der Arbeit ins Freibad schwimmen gehen. 






  • mein Liebster sagte zu mir: „Ich werde dich bald heiraten.“
  • auf der Wiese liegen in einer lauen Sommernacht und in die Sterne schauen
  • meine Freude darüber, dass ich Teil der neuen Wanderbuchaktion bin (mehr dazu bald)