27.10.2016

Hähnchenfilet süß-scharf mariniert mit dem Philips Airfryer Turbo Star {Produkttest}

"Yaaay!" habe ich laut gerufen als ich von Markenjury die Zusage für den Produkttest für den Philips Airfryer Turbo Star erhalten habe.

Ich habe keine Fritteuse und ich war schon immer auf die Heißluftfritteusen gespannt. Allerdings hatte ich mir nie selber eine gekauft. Ich durfte mir den Airfryer zum halben Preis direkt im Philips Onlineshop bestellen.

Ich würde sagen, ich konnte den Philips Airfryer noch nicht auf Herz und Nieren testen; dafür war die Zeit einfach zu kurz, aber einige Gerichte konnte ich schon ausprobieren.


Der Philips Airfryer funktioniert mit heißer Luft. Es ist kein Öl notwendig und deswegen ist das Essen fettärmer. Er ist geeignet zum Frittieren, Grillen, Garen und sogar zum Backen. Der Korbeinsatz ist spülmaschinengeeignet.

Ich habe 3 unterschiedliche Gerichte mit dem Philips Airfryer ausprobiert; Lachs, Hähnchenfilet und Apple Crumble. Der Apple Crumble ist meiner Meinung nach etwas zu trocken geworden. Die Äpfel waren nicht mehr saftig sondern eher trocken und die Crumble Kruste hätte etwas knuspriger sein können. Das Hähnchenfilet war echt klasse, schön zart und saftig. Der Lachs war gefühlt auch etwas trockener als im Backofen, aber trotzdem schön zart.

Der Philips Airfryer ist für 4 Personen ausgelegt, aber ich finde, er ist etwas kleiner als angegeben. Ich habe zum Beispiel genau 2 Lachsfilets reinbekommen, mehr ging nicht. Für 4 Personen wäre das etwas wenig oder man macht die Filets nacheinander, was ich aber auch etwas blöd finde. Schließlich wollen ja alle zusammen essen und nicht nacheinander.

Der Philips Airfryer ist sofort einsatzbereit und die Zubereitung ist auch etwas kürzer als im Backofen. Allerdings finde ich ihn schon etwas laut. Wir haben eine offene Küche und nebenbei Fernsehen schauen war nur mit stärkster Lautstärke möglich.

Man kann sich eine App runterladen mit vielen Rezeptideen. Ansonsten ist eine Tabelle angegeben, was man wie lange und bei welcher Temperatur garen soll. Allerdings sollte man etwas herumexperimentieren um die perfekte Garzeit herauszufinden. Es kommt natürlich auf die Menge an. Mehr braucht länger und weniger braucht kürzer. Mein Apple Crumble war beispielsweise schon etwas zu lange drin, deswegen war es zu trocken. Also, man sollte es einfach ausprobieren.

Der Philips Airfryer Turbo Star kostet 279,99€. Nicht billig! Für Singles oder Pärchen mit wenig Platz und ohne Backofen würde ich den Philips Airfryer auf jeden Fall empfehlen.

Vorteile:
  • fettarme Zubereitung von Speisen
  • kein Vorheizen notwendig, sofort einsatzbereit
  • schnelle, unkomplizierte Zubereitung 
  • spülmaschinengeeignet
  • App mit vielen Rezepten

Nachteile:
  • relativ laut
  • Korbeinsatz etwas zu klein für mehrere Personen
  • spärliche Bedienungsanleitung
  • relativ teuer

Das ist mein Apple Crumble. Das ging wirklich fix. Kein Vorheizen! Direkt reinstellen und 15 min. später war der Apple Crumble schon fertig. Das ist etwas für den spontanen Dessert-Hunger am Abend.

Am besten ist das Hähnchenfilet gelungen. Es war wirklich schön zart und richtig saftig. So ein gutes Hähnchenfilet habe ich noch nie zuvor gegessen.
 Das Rezept möchte ich gerne mit euch teilen. 


Zutaten:

ca. 400 gr. Hähncheninnenfilets
1 Knoblauchzehe
100 ml Ananassaft
1 EL Honig
1 EL Sesamöl
2 EL Sojasauce
1 EL Ingwerpulver
1/2 TL Chiliflocken
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Ananassaft, Sojasauce, Sesamöl und Honig miteinander verrühren. Eine Knoblauchzehe schälen und anschließend durch eine Knoblauchpresse drücken. Knoblauch mit der Marinade verrühren. Ingwer, Chiliflocken, etwas Salz und Pfeffer ebenfalls hinzufügen.
  2. Die Hähncheninnenfilets mit etwas Wasser abspülen und danach trockentupfen. Dann die Filets in einen Gefrierbeutel legen und mit der Marinade übergießen. Den Beutel fest verschließen und im Kühlschrank mind. 8 Stunden ziehen lassen.
  3. Nachdem die Hähnchenfilets ausreichend durchgezogen sind, einzeln aus der Marinade nehmen und in den Airfryer-Korbeinsatz legen. Die übrige Marinade kann weggeschüttet werden.
  4. Den Airfryer auf 200°C einstellen und die Hähnchenfilets 10 min. garen lassen.
  5. In der Zwischenzeit kann man einen Salat zubereiten oder man kann frisches Brot dazuessen.

26.10.2016

Halloween Hand Pies (Aprikosen-Kürbis-Küchlein)

Buuhuu! Halloween steht vor der Tür und zusammen mit Halloween ein verlängertes Wochenende.

Bis Sonntag sind wir im Schwarzwald unterwegs, aber pünktlich zu Halloween bin ich wieder da und ich habe schon einen beachtlichen Süßigkeitenvorrat angelegt.

Ich hoffe doch, es kommen mich viele kleine Monster besuchen. Obwohl ... wenn nicht, bleibt mehr für mich übrig. ;-P

Ich habe mir bei Foodist eine Halloween-Überraschungstüte bestellt. Ok, ohne von Haus zu Haus zu ziehen, ist es nicht dasselbe, aber das ist eben Halloween für Erwachsene. Sozusagen eine Wundertüte für Erwachsene. Natürlich konnte ich nicht bis Halloween warten und habe schon gelinst was drin ist und was noch schlimmer ist, die halbe Tüte ist schon leergefuttert. Da hat aber mein Liebster einen erheblichen Anteil daran.

Wenn die Schoki alle ist, backe ich halt diese leckeren Hand Pies.


Zutaten:

250 gr. Mehl
125 gr. Butter
3 EL Zucker
50 ml Wasser
1 Prise Salz
4 EL Aprikosenkonfitüre
4 EL Kürbispüree
1 TL Pumpkin Spice (oder Zimt, Muskat, Ingwer und Nelken mischen)
1 Eigelb
1 EL Milch
etwas brauner Zucker

Zubereitung:
  1. Für den Teig Mehl, Butter, Zucker und Salz verkneten. Warmes Wasser hinzufügen und Teig nochmals durchkneten. Den Teig nun in Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Für die Füllung Aprikosenkonfitüre und Kürbispüree miteinander verrühren. Mit Pumpkin Spice würzen. Alternativ jeweils eine Prise Zimt, Ingwer, Muskat und Nelken hinzufügen. Ich bestelle das Pumpkin Spice Gewürz immer bei Justspices.
  3. Nachdem der Teig gekühlt wurde, aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Nun Kürbisse mit einem Keksausstecher aus dem Teig ausstechen, einmal mit Gesicht und einmal ohne Gesicht.       Hier (<- klick) gibt es Kürbis Ausstecher. Man kann sich aber auch selbst eine Schablone basteln. Das dauert dann allerdings etwas länger.
  4. Auf die Teigrohlinge ohne Gesicht jeweils ein Klecks Füllung geben. Ein Teigrohling mit Kürbisgesicht oben draufsetzen und leicht andrücken. Den Rand mit einer Gabel zusammendrücken.
  5. Nachdem alle Teigkürbisse gefüllt wurden, ein Ei trennen und das Eigelb mit etwas Milch verrühren. Nun die Pies bzw. Küchlein mit der Ei-Milch-Mischung einpinseln und zum Schluß mit etwas braunem Zucker bestreuen.
  6. Die Kürbis-Pies im vorgeheiztem Backofen auf mittlerer Schiene bei 160°C Umluft ca. 20-25 min backen.


Ihr müsst aufpassen. Die Pies werden mit einem Mal wirklich sehr schnell braun. Meine waren schon einen Tick zu dunkel. Dadurch, dass ich im Nachhinein die Fotos etwas aufgehellt habe, sehen sie heller aus, aber in Wirklichkeit waren die Pies schon etwas zu dunkel geworden. Also immer schön nachschauen.

Hand Pie bedeutet so viel wie Handkuchen; also Kuchen, die so klein sind, dass man sie bequem in die Hand nehmen kann. Das ist doch perfekt für den Halloween-Horrorfilme-Abend. Bei Horrorfilmen braucht man immer etwas Nervennahrung. Oder man verschenkt die Halloween Hand Pies an die kleinen Monster an diesem Abend.

Ich muss mir noch meine Horrorfilmliste für diesen Abend zusammenstellen, aber ich habe schon ein paar Ideen. Was macht ihr so an diesem Abend? Alles beim Alten, bleibt ihr Zuhause, geht ihr zu einer Halloweenparty oder begleitet ihr eure kleinen Monster?

Schönen Abend noch,
Eure Juli

21.10.2016

Homemade Chicken Döner mit Kräuter-Knoblauch-Sauce {Fast Food Friday}

Heute kommt schon das dritte und vorletzte Rezept zu meinem Fast Food Friday Event.


Nun hatten wir schon Pizza und letzten Freitag Fish & Chips und heute ist der Döner dran. Mittlerweile hat schon fast jedes Dorf seinen eigenen Döner-Ali. Ich esse eigentlich relativ selten Döner; vielleicht zwei oder drei Stück im Jahr. Mir ist das meistens viel zu viel, aber selbstgemachten Döner esse ich von jetzt an viel öfters.


Zutaten: (für 4 Döner)

1 Fladenbrot (selbstgebacken -> siehe hier)
300 gr. Hähnchengeschnetzeltes
1/2 Eisbergsalat
ca. 20 Gurkenscheiben
ca. 4 Tomaten

Kräuter-Knoblauch-Sauce
200 gr. Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Petersilie
1 Handvoll Schnittlauch
1 Prise Chiliflocken
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Entweder Hähnchenfleisch selber in Stücken schneiden oder fertig Geschnetzeltes beim Fleischer kaufen. Das Hähnchengeschnetzelte in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn das Fleisch leicht gebräunt ist, auf einem Küchenkrepp etwas Abkühlen lassen.
  2. Für die Kräuter-Knoblauch-Sauce Naturjoghurt mit Chiliflocken, Salz und Pfeffer würzen. Eine Knoblauchzehe durch eine Presse drücken und mit einrühren. Wenn man keinen Knoblauch mag oder am nächsten Tag noch einen Zahnarzttermin hat, kann man diesen Schritt auch weglassen. Anschließend jeweils eine Handvoll frischen Schnittlauch und frische Petersilie abschneiden und klein hacken. Die Kräuter ebenfalls in die Sauce rühren und schon ist die Kräuter-Knoblauch-Sauce für den Döner fertig.
  3. Gemüse vorbereiten: Gurke waschen und in Scheiben schneiden, Tomaten abwaschen und vierteln, Salat in Streifen schneiden.
  4. Jetzt kommen wir zu der eigentlichen Zubereitung. Das Rezept für das Fladenbrot habe ich gestern gepostet. Das Fladenbrot jeweils in der Hälfte aufschneiden, sodass vier Ecken entstehen. Nun vorsichtig die Mitte der Brotecke einschneiden, sodass eine Tasche entsteht. Nicht ganz bis an den Rand schneiden, lieber noch etwas aufreißen, damit man kein Loch in den Boden schneidet. Nun kann man den Döner füllen! Ich habe das Innere zuerst mit etwas Sauce eingeschmiert; dann habe ich Salatstreifen, das Hähnchenfleisch und die Gurkenscheiben übereinander gestapelt. Nun den Döner aufrecht hinstellen, die Tomatenstückchen oben drauflegen und mit noch etwas Sauce übergießen. Nun ist der Döner verzehrbereit. Macht ihn lieber nicht zu voll, damit nicht alles rausfällt. So lässt er sich besser zusammendrücken und abbeißen.

Das Gute an Döner ist, dass man ihn nach Lust und Laune füllen kann wie man es am liebsten mag. Ich mag zum Beispiel das herkömmliche Dönerfleisch nicht so sehr. Außerdem habe ich das Gefühl, dass da immer die ganzen Fleischreste verarbeitet werden und Gammelfleischskandale gab es auch schon genug. Wenn man es selbst macht, weiß man wenigstens was drin ist.

Ich benutze am liebsten mageres Hähnchenfleisch. Man kann aber auch Schweinefleisch oder Rind benutzen. Ohne Fleisch ist natürlich auch eine Variante.

Das Gemüse kann man auch ganz variabel verwenden. Salat, Kraut, Tomaten, Gewürzgurken oder gebratene Aubergine; alles ist denkbar. Man muss nur schauen, dass auch alles in den Döner reinpasst was man mag.

Wenn es schnell gehen muss:
  • fertiges Fladenbrot im Supermarkt oder beim Bäcker kaufen
  • fertiges Kräuter-Joghurt-Dressing kaufen als Sauce 
  • Döner nur mit Gemüse füllen, dann braucht man nichts braten 
  Kleiner Ausblick auf nächste Woche: natürlich mein letztes Rezept für das Fast Food Event im Oktober und ein schaurig-schönes Halloweenrezept für die Nacht der Nächte. 

Schönen Tag noch,
Eure Juli

20.10.2016

Fladenbrot

Mein heutiges Rezept ist eigentlich Teil vom morgigen Fast Food Rezept, aber ich dachte, separat ist es übersichtlicher.

Fladenbrot kann man füllen oder es passt gut zu Gerichten mit viel Soße. Außerdem ist es eine gute Beilage im Sommer zum Grillen. Es ist vielfältig einsetzbar.


Zutaten:

500 gr. Weizenmehl
2 Pck. Trockenhefe
1 TL Backpulver
2 EL Olivenöl
350 ml warmes Wasser
1 Prise Salz
1 Eigelb
2 EL Milch
1 EL Sesam
1 EL Leinsamen

Zubereitung:
  1. Mehl, Backpulver, Salz und Trockenhefe mischen. Öl und handwarmes Wasser dazugeben und anschließend zu einem glatten Teig verkneten.
  2. Den Teig nun mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat. Das dauert ca. 2 Stunden.
  3. Wenn die Hefe aufgegangen ist, den Teig aus der Schüssel holen und nochmals durchkneten. Anschließend aus der Teigmasse ein Fladenbrot formen. Mit einem scharfen Messer ein leichtes Gittermuster in den Teig schneiden.Nun das Fladenbrot nochmals ca. 30 min ruhen lassen.
  4. Ein Ei trennen und das Eigelb mit 2 EL Milch verquirlen. Das Fladenbrot mit der Ei-Milch-Mischung einpinseln. Anschließend Sesam und Leinsamen oben drauf verstreuen.
  5. Das Backblech mit dem Fladenbrot auf die mittlere Schiene im vorgeheizten Backofen stellen und bei 220°C Ober-/Unterhitze ca. 25 min backen bis es schön goldbraun ist.


Schön warm schmeckt es natürlich am Besten. Als ich es aus dem Ofen geholt habe, hat die ganze Wohnung herrlich nach frischem Brot geduftet. Es ist schön fluffig und locker geworden.

Tja, morgen seht ihr dann wie ich das Fladenbrot verarbeite. Der ein oder andere kann sich sicher schon denken, was daraus wird.
Ich hoffe ihr schaut morgen wieder vorbei bei meinem Fast Food Friday.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

14.10.2016

Fish & Chips {Fastfood Friday}

Heute kommt also das zweite Rezept für meinen Fastfood Friday dran. Letzten Freitag gab es ja Pizza und heute ist Fisch an der Reihe.




Heute gibt es mal ein typisch englisches Fastfood: Fish & Chips neu interpretiert.
Anstatt Fischstäbchen gibt es panierten Lachs und anstatt Pommes Frites gibt es Ofenkartoffelchips.
Dazu gibt es eine selbstgemachte Sour Cream als Dip. 

Nordsee ist eines der bekanntesten Fastfood Restaurants in Sachen Fisch. Leider haben wir keine Filiale hier in der Nähe, aber hey, selbstgemacht schmeckt doch sowieso am Besten. Das Gericht ist wirklich schnell gemacht. Während die Kartoffelscheiben im Ofen schmoren, wird der Fisch paniert und gebraten. So lange hättet ihr bestimmt auch in der Warteschlange bei Nordsee gestanden.


Zutaten: (für 2 Portionen)

Fish
2 Lachsfilets ohne Haut
1 Ei
Mehl
Paniermehl
Salz & Pfeffer
2 Zironenscheiben

Chips
5 mittlere Kartoffeln
1 EL Öl
Salz, Pfeffer, Rosmarin, Chiliflocken

Sour Cream
125 gr. Creme fraîche
Saft einer halben Zitrone
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Petersilie
1 Handvoll Schnittlauch
1 Prise Chiliflocken
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
  1. Chips: Die Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffelscheiben in eine Schüssel legen mit einem EL Sonnenblumen- oder Rapsöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Ja nach Geschmack noch Rosmarin und Chiliflocken hinzufügen. Alles zusammen gut vermischen. Die Kartoffelscheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen, sodass jede Scheibe frei liegt und nichts zusammenklebt. Nun die Kartoffelscheiben im vorgeheiztem Backofen bei 200°C ca. 25 min backen bis sie leicht braun werden.
  2. Sour Cream: Creme fraîche in eine Schüssel füllen und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen. Eine halbe Zitrone auspressen und den Saft hinzufügen. Eine Knoblauchzehe mit einer Knoblauchpresse durchdrücken und hinzugeben. Alles gut verrühren. Nun eine Handvoll frische Petersilie und frischer Schnittlauch abschneiden, klein hacken und mit dem Creme fraîche verrühren bis sich alles verteilt hat und schon ist die Sour Cream fertig.
  3. Fish: 3 Teller vorbereiten: ein Teller mit Mehl, ein Teller mit verquirltem Ei und ein Teller mit Paniermehl bzw. Semmelbröseln. Die Lachsfilets von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Filets zuerst im Mehl wälzen, dann durch das Ei ziehen und zum Schluß mit Semmelbröseln panieren. Die panierten Lachsfilets in einer heißen Pfanne mit Öl anbraten bis die Panade schön goldbraun wird. Vor dem Servieren die fertigen Lachsfilets mit einer Zitronenscheibe belegen.

Die Zubereitung dauert wirklich nicht lange, aber wenn es noch schneller gehen muss, folgende Tipps:
  • Fisch unpaniert braten oder (wenn es gar nicht anders geht) Fischstäbchen kaufen
  • fertige Sour Cream kaufen
  • Kartoffeln ungeschält vierteln, dann werden es eben Country Potatoes bzw. Wilde Kartoffeln

Schönen Tag noch,
Eure Juli

09.10.2016

Kürbis Gugelhupf mit Schokoladenfüllung oder Herbst Soulfood

Wie geil ist das denn?
Ein göttlich saftiger Rührkuchenteig dank Kürbispüree und dann auch noch eine Schokoladenfüllung.
Leute, ich bin im 7. Soulfood-Himmel!

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich finde den Herbst toll.
Warme Stiefel, raschelndes Laub, Kastanien sammeln, Pumpkin Spiced Latte trinken und Kürbiskuchen mit Schokofüllung essen. Ja, so kann man es doch aushalten und da bin ich gleich weniger traurig, dass der Sommer endgültig vorbei ist.


Zutaten: (Form Ø 18 cm)

180 gr. Kürbispüree (selbstgemacht oder gekauft)
2 Eier
125 ml Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl)
200 gr. Zucker
280 gr. Mehl
2 TL Backpulver
250 ml Milch
1 TL Zimt
1 Prise Salz
ca. 10 TL Schokoaufstrich (z. Bsp. Nutella)

Zubereitung:
  1. Kürbispüree, Eier, Öl, Zucker und Zimt in einer Schüssel mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Milch hinzufügen und nochmals vorsichtig verrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Salz dazugeben und langsam verrühren damit sich die trockenen Zutaten gut vermischen. Dann auf höchster Stufe zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  3. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Gugelhupfform gut einfetten, entweder mit Butter oder einem Backtrennspray. Ich habe eine Form mit 18 cm Durchmesser benutzt. Den Teig einfüllen.
  4. Den Schokoaufstrich bei Bedarf etwas in der Mikrowelle erwärmen damit er flüssiger wird. In der Mitte des Gugelhupfs nach und nach einen Teelöffel Schokoaufstrich draufgeben. So lange wiederholen bis ringsum überall ein Schokoklecks hinzugefügt wurde.
  5. Danach kommt der Kuchen für ca. 40 min bei 180°C Umluft in den Backofen. Anschließend den Kuchen vollständig auskühlen lassen und aus der Form stürzen. Nach Lust und Laune den Gugelhupf entweder mit Puderzucker bestreuen oder mit Kuchenglasur bestreichen. Lasst es euch schmecken!


So sieht der Gugelhupf dann aufgeschnitten aus. Seht ihr die Schokofüllung? Die ist etwas nach oben bzw. unten gewandert beim Backen.

Der Kuchen ist wirklich köstlich. Er ist schön saftig und die Schokofüllung ist echt das Highlight.

Kürbis geht nicht nur deftig sondern auch süß. Für alle, die sich Kürbis nicht süß vorstellen können: Der Kuchen schmeckt nicht nach Kürbis, aber das Kürbispüree sorgt für eine saftige Konsistenz und gibt dazu noch eine schöne orangene Farbe. Also nur zu, traut euch!


Und da die liebe Tina von Lecker & Co. gerade ein Kürbis-Event veranstaltet, reihe ich mal meinen Kürbisgugel mit ein.

http://leckerundco.blogspot.de/2016/09/kuerbis.html

Ich bin selber gespannt, was da alles für Rezepte zusammenkommen, denn ich liebe Kürbis und deswegen finde ich das Blogevent richtig toll.

In diesem Sinne: Lasst die Kürbisse rollen ...
Eure Juli

07.10.2016

BBQ Chicken Pizza {Fastfood Friday}

Ah, ich bin so aufgeregt! Heute startet mein Event im Oktober: der Fastfood Friday!
Ab heute und jeden weiteren Freitag im Oktober gibt es ein Homemade Fast Food Rezept auf meinem Blog.


Zuerst nehmen wir uns ganz klassisch die PIZZA vor.
Wir alle kennen und lieben sie. Pizza ist so schön vielfältig. Der Belag kann nach Lust und Laune variieren.
Pizza aus dem Steinofen ist sooo lecker. Unser Lieblingsitaliener macht die Beste; ist allerdings auf Dauer etwas teuer. Die Alternative: Tiefkühlpizza?
Ganz ehrlich! Schmeckt euch die Tiefkühlpizza?
Mir gar nicht! Ich finde sie zu trocken, zu salzig, zu wenig Belag. Tiefkühlpizza enthält ein Haufen Zucker, der da eigentlich gar nichts zu suchen hat.
Die beste Alternative: HOMEMADE PIZZA!!!

Ich habe mich für BBQ Chicken entschieden, aber natürlich kann man den Belag je nach Belieben variieren.
Diese Kombi habe ich mal bei Joeys Pizza gegessen und fand sie hammergeil.



Zutaten: (für eine runde Pizza 27cm Durchmesser)

Teig
250 gr. Mehl (Type 550)
1 Pck. Trockenhefe
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL gutes Olivenöl
150 ml warmes Wasser

Pizza Belag
BBQ Sauce (selbstgemacht; Rezept auf meinem Blog)
1 rote Zwiebel
150 gr. gebratenes Hähnchenfleisch
100 gr. Bonduelle Mais Mexiko-Mix (Mais, Erbsen, Paprika)
200 gr. geriebener Käse


Zubereitung:
  1. Für den Teig Mehl, Zucker, Salz und Trockenhefe miteinander vermischen. Lauwarmes Wasser und Olivenöl dazugeben. Mit dem Knethaken des Mixers oder per Hand zu einem Teig verkneten. Teig ca. 1 - 2 Stunden gehen lassen, bis sich die Größe verdoppelt hat. Anschließend den Pizzateig nochmals durchkneten und dann ausrollen, auf ein Pizzablech legen, mehrfach mit einer Gabel einstechen und nochmals 10 - 15 Minuten gehen lassen. 
  2. Pizzateig mit BBQ-Sauce bestreichen. Bei mir waren es ca. 8 EL BBQ-Sauce, aber das kommt auf die Pizzagröße an und auf die persönliche Vorliebe.
  3. Hähnchenfleisch in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit 1 EL Öl goldbraun braten und anschließend auf einem Küchenkrepp leicht abkühlen lassen. Den Mais Mexiko-Mix öffnen und Konservierungswasser abtropfen lassen. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.
  4. Pizza mit Hähnchenfleisch, Zwiebelringen und Mais Mexiko-Mix belegen. 
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 20 min backen bis der Rand leicht braun ist. Ich habe eine extra Pizzafunktion an meinem Backofen. ACHTUNG: Nach der Hälfte der Zeit (ca. 10 min) die Pizza mit dem Käse bestreuen und nochmals für 10 min in den Ofen stellen.


Diese Pizza gibt es ziemlich oft bei uns. Die Kombination Blattspinat, Zwiebel und Spiegelei ist auch richtig lecker. Klingt vielleicht ungewöhnlich, aber schmeckt richtig gut. Spinat und Thunfisch passt auch gut zusammen. Oder habt ihr schon mal eine Hot Dog Pizza ausprobiert? Nein? Dann solltet ihr das mal tun. ;-)

Ok, vielleicht denkt ihr euch jetzt: "Was? So viel Aufwand?"
Ja, zugegeben, BBQ-Sauce kochen, Teig ansetzen, Hähnchenfleisch braten ... das macht schon Arbeit, aber man schmeckt es. Ich wollte euch ja nur beweisen, dass man auch alles selbst machen kann.

Fast Food soll ja vorallem schnell gehen, von daher
Mein Tipp, wenn es schnell gehen muss:
  • Pizza Sauce vorbereiten und einkochen, damit immer etwas parat steht. Oder einfach fertige Sauce kaufen.
  • Fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal ist auch ok. Ich finde den gar nicht so schlecht und verwende ihn auch öfters. Ich verwende immer den Pizzateig von Tante Fanny. Er ist frei von Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln.
  • Pizza mit unkomplizierten Nahrungsmitteln belegen. Wer hat schon Lust vorher noch das Gyrosfleisch anzubraten? Gemüse benutzen, dass nicht geschält werden muss. Eine Gemüsepizza mit Zucchini, Tomaten und Blattspinat geht zum Beispiel recht schnell.
Nächste Woche Freitag geht es weiter. Dann gibt es ein neues Fast Food Rezept auf meinem Blog. Ich hoffe, ihr schaut bei mir vorbei.

Schönen Tag noch,
Eure Juli

06.10.2016

Rückblick September 2016

Etwas verspätet kommt noch mein Septemberrückblick. Gefühlt ist auch schon wieder der halbe Oktober rum. Bei mir ist ziemlich viel los. Der Oktober ist gefüllt mit Arztterminen, Werkstattterminen und Geburtstagen; deshalb vergeht die Zeit ziemlich schnell.

Aber zunächst kommen die 3 meistgelikten Instagram-Foto´s im September:


1. Nicht nur mir hat mein Frühstück gefallen sondern euch auch. Ist doch auch klasse; so ein Gemüse-Rührei und Obstsalat! Das Salädle ist mein absoluter Lieblingsladen. Manchmal fahre ich extra in die Stadt um dort einen frischen Salat zu essen. Übrigens, den Muffin habe ich geschenkt bekommen, einfach so als Stammkundin.


2. Diese Bandnudeln in Tomaten-Mascarpone-Sauce waren echt unglaublich lecker. Wenn ich jetzt das Bild so sehe, bekomme ich direkt wieder Appetit.


3. Mmmhhh ..... die erste Kürbissuppe in diesem Jahr war einfach köstlich. Wie habe ich diesen Duft vermisst! Ab jetzt ist Kürbis wieder ein Dauerbrenner in meiner Küche.

Blog:
Ich hatte viel vor im September und bin gar nicht dazu gekommen alles zu bloggen.
Ich durfte das neue vegetarische Geliermittel von Dr. Oetker testen. Deswegen habe ich Chai Panna Cotta mit Baileys Sauce zubereitet und Schoko-Mousse mit karamellisierten Erdnüssen.
Da das doch etwas viel Dessert war, habe ich noch zwei herzhafte Gerichte gebloggt. Die Bandnudeln in Tomaten-Mascarpone-Sauce waren sehr lecker, aber auch sehr reichhaltig. Eine leichtere Variante ist die Hähnchen-Reis-Pfanne mit Aprikosen.
Ab morgen startet dann mein Oktober-Blogevent. Ich werde euch im Oktober jeden Freitag ein typisches Fast Food Rezept vorstellen, welches ihr ganz einfach zu Hause nachmachen könnt. Ich werde dabei alles selbstmachen. Ich hoffe, ihr seid alle dabei! ;-)



Privat:
Angefangen hat der September mit einer ganz wunderbaren Hochzeit. Ich war schon so lange auf keiner Hochzeit mehr und habe mich richtig gefreut. Bereits Wochen vorher habe ich mir Gedanken um ein Geschenk gemacht und so verbrachte ich einige Bastelnachmittage im September.
Im Sommer ist immer Sommernachtskino im Freien bei uns. Dieses Jahr habe ich mir den Film "Ein ganzes halbes Jahr" ausgesucht und zum Glück Karten im Vorverkauf geholt. Ich liebe die Atmosphäre; unter dem Sternenhimmel sitzen, eine Weinschorle schlürfen, unter die Decke einkuscheln und dabei einen tollen Film zu sehen.
September ist der Monat wo der Sommer endet und der Herbst anfängt. So war ich Anfang September noch im Freibad und habe die letzten Sonnenstrahlen genossen und Ende September habe ich mich auf der Terrasse in eine dicke Decke eingekuschelt und Tee geschlürft.
Nächstes Jahr wird alles neu! Nicht dem Alten hinterhertrauern, sondern sich auf Neues freuen!






  • Hochzeit feiern mit Tanz, leckerem Essen und netten Leuten
  • Sommernachtskino unter freiem Himmel
  • die letzten Sommertage im Freibad genießen und sich gleich den ersten und letzten Sonnenbrand in diesem Jahr holen