12.12.2017

1 Jahr Bullet Journal - meine Erfahrungen und Kalender 2018 Freebie

Bullet Journal - Was ist das eigentlich?

Genau das habe ich mich auch gefragt als ich das erste Mal davon gehört habe. Nach meiner Recherche war ich begeistert und wollte das unbedingt selbst ausprobieren. Also habe ich 2017 ein Bullet Journal geführt.


Ein Bullet Journal (kurz: BuJo) ist ein Planner, der hauptsächlich optisch durch Symbole, Farben und einfache Notizen geführt wird. Die Art von Kalender wurde von Ryder Carroll erfunden. Auf gut deutsch ist es einfach ein individueller Kalender, der von der Person selbst gestaltet wird.


Was man dazu benötigt?


  • ein Blanko-Notizbuch 
  • farbige Stifte
  • Schreibmaterialien
Ich habe mir ein A5 Blanko-Buch mit weißen Seiten gekauft, allerdings waren die Seiten etwas zu dünn, sodass ich nur eine Seite beschriften konnte anstatt Vorder- und Rückseite. Ihr solltet also darauf achten, ein Buch mit dicken Blättern zu kaufen, denn meine Seiten scheinen etwas durch.

Gestaltung? - Ganz nach deinen Bedürfnissen!

Zunächst habe ich mir überlegt, welche Einteilung für mich am Sinnvollsten ist.
Zuerst habe ich die Seiten nummeriert und ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Ich habe mich für eine Wochenübersicht entschieden - also eine Woche pro Seite. Danach habe ich noch eine Monatsübersicht erstellt damit ich Geburtstage und langfristige Termine besser im Blick habe. 

Übersichtlichkeit im Bullet Journal

Denn ich habe mein Bullet Journal nicht an einem Tag erstellt. Das kam nach und nach und irgendwie hat sich mein Bullet Journal mit mir verändert.

Am Anfang war meine Gestaltung noch recht einfach, doch zum Ende hin wurde ich immer kreativer und habe mir neue Designs überlegt.

Schlichtes Design zu Beginn

Das Schöne daran ist ja, dass man total flexibel ist und spontan entscheiden kann, was man will und was man braucht. Funktioniert etwas nicht für Euch, dann ändert es einfach bis es passt.

Aufwendigeres Design

Bestimmte Wochen oder Tage thematisch nach Feiertagen oder der Stimmung anpassen - all das ist möglich. Kleine Fähnchen malen oder Etiketten, 3D-Schrift, Spinnennetze zu Halloween oder Ostereier zu Ostern - lasst der Kreativität freien Lauf! Besonders schön finde ich mit Textmarkern pastellige Töne zu erzeugen.

Dein Kalender, deine Regeln!

Ich habe das Bullet Journal vor allem gerne für meine Menüplanung benutzt. Ich habe unsere Gerichte immer in rosa vermerkt und manchmal habe ich einfach gerne durchgeblättert um zu sehen, was wir schon lange nicht mehr gegessen haben. Meistens haben wir immer einen Fastfood-Tag pro Woche und die restlichen Tage kochen wir in der Regel selbst.

Geburtstage und Feiertage habe ich meistens in rot vermerkt, Termine in lila und Blogeinträge in orange, denn meine Blogeinträge habe ich auch meistens geplant.

Zu Geburtstagen habe ich mir gleich einige Geschenkideen vermerkt.

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten - Mach es zu deinem Kalender!

Was ist noch möglich? Schlichtweg gesagt: einfach Alles!

Resteküche

Ich liebe zum Beispiel meine Übersicht zur Resteküche. 

Wer kennt´s?

Du kaufst einen Kürbis, aber brauchst nur einen halben. Was macht man mit der anderen Hälfte? Bitte nicht schon wieder Kürbissuppe! Ok, wie wär´s mit Kürbis-Linsen-Curry? Oder Kürbisravioli? Oder Kürbis-Kartoffel-Gratin mit Lachs? Oder Flammkuchen mit Kürbis und Zwiebeln? Oder Kürbis-Pilz-Lasagne?
Ihr versteht? Wieso lange überlegen, wenn man einfach nachschauen kann?
Das kann man nicht nur mit Kürbis machen, sondern auch mit Kartoffeln, Reis, Brot, Nudeln, Eiern oder Würstchen oder oder oder oder ...

Individuelles Design

Auch ganz toll: meine Serienübersicht! Ständig vergesse ich, wie weit ich mit welcher Serie war. Ist ja auch schwierig, wenn man ewig lang auf die nächste Staffel warten muss und in der Zeit mit einer anderen Serie anfängt.

Unter "Quotes" notiere ich schöne Zitate oder Songtexte, die mir gefallen.

Manchmal sehe ich eine schöne Schriftart, aber vergesse dann hinterher wie sie aus sah. Das kann mir jetzt nicht mehr passieren, denn ich schreibe die Schrift direkt in mein Bullet Journal.

Kritzeleien - auch ein toller Abschnitt in meinem Bullet Journal, denn ich kritzel furchtbar gerne, vor allem beim Telefonieren, und manchmal finde ich es schade so einen Notizzettel mit meinen Kritzeleien wegzuschmeißen. Jetzt habe ich mein Bullet Journal für sowas.

Was geht noch?

Hier noch ein paar Ideen für Euch:
  • Anstatt eine Serienübersicht, eine Filmübersicht (für häufige Kinogänger) oder eine Buchübersicht (für die Leseratten unter euch).
  • Eine Liste mit Weihnachtsgeschenken
  • Geburtstagskalender
  • Seiten zum Einkleben von Tickets, Eintrittskarten oder Konzertkarten
  • Ein Stimmungsbarometer
  • Eine Wetterübersicht
  • Dein Tag in einem Satz/Wort!
  • Wieviel habe ich getrunken? Wie lange habe ich geschlafen? Wann war ich Zuhause?
  • Darauf spare ich? Das wünsche ich mir zum Geburtstag?
  • Welches Outfit ziehe ich an?
Ich bin mir sicher, Euch fällt auch noch einiges mehr ein. Ihr könnt das Bullet Journal ganz nach euren Bedürfnissen anpassen und ich finde genau das ist das Gute am Bulletjournaling.

2018 - Wie geht es weiter?

Ich muss sagen Bulletjournaling macht richtig Spaß, ist aber auch sehr zeitaufwendig. Die ganzen Wochen vorzutragen ist ziemlich zeitintensiv. So kam es vor, dass auch bei mir einige Seite leer geblieben sind, vor allem im Sommer. Schließlich ist man im Sommer lieber draußen unterwegs anstatt am Schreibtisch zu sitzen und Kalendereinträge zu machen.

Trotzdem wünsche ich mir für 2018 auch wieder ein Bullet Journal, aber nun habe ich mir eine andere Variante überlegt. Zuerst wollte ich einen Filofax kaufen, aber die Preise erschienen mir etwas überwuchert. Deswegen habe ich mir bei Amazon einen Organizer von der Firma Collins in einem wunderschönen Lila-Ton (lila ist meine Lieblingsfarbe) gekauft und dazu gleich einen 6-fach Locher. Meine Kalendereinlagen werde ich selbst am PC gestalten und ausdrucken. Das ist sehr viel weniger aufwendig als alles selbst zu malen und sollte ich doch einmal Lust und Zeit dazu haben, kann ich auch eine leere Seite einheften und selbst gestalten.

Gratis Kalender 2018

Zum Schluß habe ich noch ein kleines Freebie für Euch - einen gratis Kalender 2018!

Gratis Kalender 2018 zum Ausdrucken

Könnt ihr Euch noch an mein Rainbow-Geschenkpapier erinnern? Passend dazu habe ich einen Rainbow Dot Kalender entworfen.

Hier (<- klick) geht´s zum kostenfreien Download!

Ihr könnt Euch den Kalender ausdrucken (am Besten auf dickeren Papier) und als Übersicht für 2018 in eurem Büro oder Zuhause benutzen.



Ich habe ja mein Bullet Journal, aber den Rainbow-Kalender nehme ich mit zu Terminen.

03.12.2017

Zebra Plätzchen mit Walnüssen und Haselnüssen

  1. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt!
Pünktlich zum ersten Advent haue ich mein erstes Plätzchenrezept raus, evtl. auch das letzte Plätzchenrezept in diesem Jahr, da mein Dezember recht voll ist.

Freitag waren wir zu einem Geburtstag eingeladen, gestern waren wir zu einem Konzert und heute habe ich den Tag noch zum Putzen und Plätzchen backen genutzt. Das nächste Wochenende ist nicht weniger ausgebucht.

Also, von wegen besinnlicher Advent, z. mind. bei mir nicht. 😅

Durch den Plätzchenduft in der Wohnung und dem leicht schneebedeckten Ausblick aus meinem Küchenfenster war mir wenigstens etwas weihnachtlich zumute.



Zutaten:

300 gr. Mehl
100 gr. Zucker
160 gr. Butter
2 Eier
25 gr. Backkakao
1 Prise Salz
50 gr. Walnusskerne
50 gr. gehackte Haselnüsse

Zubereitung:
  1. Butter in kleinen Stücken mit Zucker, Salz und Eiern verrühren. Mehl nach und nach hinzufügen und mit den Knethaken auf höchster Stufe verrühren. Teig halbieren und in eine Hälfte Kakaopulver unterkneten. Wenn der dunkle Teig etwas zu trocken ist, noch einen Schuss Milch hinzufügen. Hellen und dunklen Teig in Frischhalte­folie wickeln und für ca. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.
  2. Walnusskerne und gehackte Haselnüsse in einer kleinen Schüssel miteinander mischen. Dunklen und hellen Teig jeweils zu einem 3 mm dicken Rechteck ausrollen und in Stücke schneiden. Abwechselnd eine Schicht hellen und dunklen Teig übereinanderlegen. Bei jeder Teigschicht ein paar Walnüsse und Haselnüsse drüber streuen.Nachdem ca. 8 Schichten Teig übereinander liegen, vorsichtig mit einem Nudelholz darüberrollen, damit eine glatte Oberfläche entsteht. Den Teig in Folie wickeln und für ca. 1 Std. ins Tiefkühlgerät legen.
  3. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Den angefrorenen Teig in breite Längsstreifen schneiden, dann die einzelnen Streifen mit einem scharfen Messer in dicke Scheiben schneiden. Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Im Backofen (mittlere Schiene) ca. 12 - 15 Min. backen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Die Plätzchen sind schnell gemacht, sehen aber optisch aufwendig aus. Die Nüsse bringen das gewisse Extra. Besonders meine Mama mag diese Sorte gerne. Ich bin eher so der Schoko-typ.

Außerdem konnte ich durch diese Plätzchen wieder unsere große Walnussernte dieses Jahr etwas verringern.

Wie habt ihr den ersten Advent verbracht?

Lasst es euch gut gehen!

Eure



25.11.2017

Schokoladen - Blaubeer - Torte


Die liebe Andrea postet bereits seit 5 Jahren leckere Rezepte auf ihrem Blog Zimtkeks & Apfeltarte
Aus diesem Anlass ruft Andrea alle Leser auf: "Backt mir Euren liebsten Geburtstagskuchen!

Gesagt, getan!

Ich verrate euch jetzt mal ein Geheimnis. Ich bin eigentlich gar nicht so der Kuchenesser. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Keiner versteht das, ich auch nicht.

Es gibt allerdings eine Sache, die ich über alles liebe: SCHOKOLADE! Deswegen mag ich auch Schokolade im Kuchen. Die zweite Sache, die ich liebe: FRÜCHTE! Deswegen hat meine Torte kurzerhand eine Heidelbeer-Füllung bekommen.

Klingt nicht nur super, schmeckt auch super!


Zutaten:

2 Eier
300 ml Milch
50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
250 gr. Zucker
150 gr. Butter
1 TL Vanilleextrakt
1 TL Zimtextrakt
1 Prise Salz
400 gr. Mehl
2 gehäufte TL Backpulver
2 EL Backkakao
100 gr. Vollmilchschokolade
250 gr. Heidelbeermarmelade
200 gr. Zartbittterkuvertüre
100 gr. Schmand

Zubereitung:

  1. Milch und Sprudel in einem Messbecher abmessen. Eier, Vanille- und Zimtextrakt hinzufügen und mit einem Schneebesen verquirlen.
  2. Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel miteinander vermischen.
  3. Nun die trockenen Zutaten nach und nach mit den flüssigen Zutaten verrühren bis ein glatter Teig entsteht. Butter zusammen mit der Vollmilchschokolade im Wasserbad schmelzen und zum Teig geben. Den Teig nochmals kurz auf höchster Stufe verrühren.
  4. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine runde Backform mit 22 cm Durchmesser reichlich mit Butter einfetten. Teig einfüllen und ca. 50 - 60 min backen. Im Zweifelsfall Stäbchenprobe durchführen. Danach den Schokokuchen vollständig auskühlen lassen.
  5. Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, einmal in der Mitte horizontal durchschneiden. Für die Ganache Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und mit dem Schmand verrühren, anschließend etwas abkühlen lassen.
  6. Die Mitte mit etwas Ganache einstreichen. Obendrauf die Heidelbeermarmelade verteilen. Die 2. Hälfte bzw. den Deckel wieder draufsetzen und den Kuchen mit der restlichen Ganache ringsum bestreichen und in den Kühlschrank stellen.


Also, falls mir mal jemand ganz zufällig eine Geburtstagstorte backen möchte, jetzt wisst ihr Bescheid. 😉

Ich habe die Torte mit Sternen verziert, weil diese so gut in die Adventszeit passen und schließlich ist nächsten Sonntag schon der erste Advent. Wer die Torte also nicht zum Geburtstag backen möchte, kann diese auch gerne als Adventsgebäck zweckentfremden. Ich kann mir auch gut eine Prise Zimt und eine Kirsch-Marzipan-Marmeladenfüllung vorstellen.




Übrigens könnt ihr noch bis morgen am Gewinnspiel teilnehmen. Schaut doch mal vorbei!

Lasst es euch gut gehen!

Eure


18.11.2017

Mini - Schoko - Gugl und Krüger Trinkschokolade mit Lavendel [Produkttest]

Als ich mich für den Produkttest für Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel beworben habe, war ich einerseits skeptisch und andererseits neugierig.

Könnt ihr euch noch an meine Erdbeer-Lavendel-Muffins erinnern?
Um ganz ehrlich zu sein, die haben furchtbar geschmeckt. 😅

Der Geschmack erinnerte mich an Klosteine, weil der Lavendel einfach viel zu intensiv war und starken Lavendelduft verbinde ich immer mit Badreiniger. Jetzt könnt ihr euch sicher denken, weshalb ich so skeptisch war.

Was ist Krüger You Chill Out?
Kakaohaltiges Getränkepulver mit 0,3 % Melissenextrakt, 0,3% Hopfenextrakt und 0,3% Lavendelblütenpulver

Preis:
Eine Dose Chill Out Trinkschokolade (300 gr.) kostet ca. 2,89 €.

Mein Fazit:
Ich bin ja so ein Verpackungsopfer. Ich finde die hauchdünnen Zeichnungen von Kakaobohnen einfach ansprechend. Außerdem ist lila meine Lieblingsfarbe. Das Design hat mich also schon mal überzeugt.
Der Geschmack, jaaaa, Spannung, hat mich tatsächlich auch überzeugt. Ich hätte ein parfumähnliches süßes Getränk erwartet, aber der Kakao schmeckt gut und die ganz leichte Lavendelnote macht den Kakao irgendwie angenehm blumig und aromatisch.

Mein Rezept mit Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel:



Zutaten: (für 6 kleine Gugl)

75 ml Sonnenblumenöl
1 Ei
75 gr Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 gr. Mehl
20 gr. Backkakao
3 EL Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
2-3 EL Milch
40 gr. Chocolate Chunks (große Schokoladenstückchen)

Guss:
1 TL Milch
1 TL Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel
Puderzucker

Zubereitung:

  1. Das Öl zusammen mit dem Ei, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig aufrühren. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Backkakao, der Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel und den Chocolate Chunks vermischen. Die Mehl-Schokoladen-Mischung langsam unter den flüssigen Teig rühren. Zum Schluß 2 bis 3 EL Milch hinzufügen und den Teig ca. 5 min kräftig verrühren.
  2. Backofen auf 200°C vorheizen. Dein Teig in die Gugl-Förmchen füllen. Anschließend die Gugl-Küchlein ca. 15 - 20 min. bei Ober-/Unterhitze backen.
  3. Die Mini-Gugl vollständig auskühlen lassen. Puderzucker (ca. 1/2 Tasse) mit 1 TL Krüger You Trinkschokolade mischen. Danach 1 TL Milch hinzufügen und verrühren. Je nach Konsistenz entweder noch Milch oder Puderzucker hinzufügen bis ein cremiger Guss entsteht. Die kalten Mini-Gugl löffelweise mit dem Guss übergießen.

Ja, man kann mit der Trinkschokolade auch gut backen. Die Mini-Gugl schmecken schön schokoladig und passen gut zu einer Tasse Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel oder einem Schoko-Kaffee-Latte.

Ich habe festgestellt, dass Lavendel, wenn es nur ganz dezent eingesetzt wird, auch in Verbindung mit Gebäck schmeckt. Die Krüger You Trinkschokolade mit Lavendel werde ich mir sicherlich noch einmal nachkaufen. Lavendel wirkt ja beruhigend und so eine Tasse vor dem Schlafengehen ist perfekt.

Lasst es euch gut gehen!

Eure

12.11.2017

Kürbis - Linsen - Curry (vegan)

Dieses Rezept ist unter den Top 3 meiner liebsten vegetarischen Gerichte.
Dieses Kürbis-Linsen-Curry ist richtiges Soulfood für mich und genau das Richtige in der kalten Jahreszeit. Mit der leichten Schärfe wärmt es von innen.


Zutaten:(für 2 Personen)

1 Schalotte
1/2 Kürbis
3 Karotten
120 gr. gelbe Linsen
1 TL rote Currypaste
200 ml Kokosmilch
200 ml Gemüsebrühe
125 gr. Reis
Gewürze:
gemahlener Ingwer
Chiliflocken
Kurkuma
Currypulver
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Kürbis in mundgerechte Würfel schneiden. Ich nehme gerne Butternut-Kürbis, aber das könnt ihr ganz nach eurem Geschmack entscheiden. Die andere Hälfte des Kürbis kann man gut einfrieren oder einfach am nächsten Tag für ein anderes Kürbisgericht benutzen.
  2. Den Reis nach Packungsanleitung zubereiten. In der Zwischenzeit Schalotten, Kürbiswürfel und Karottenscheiben in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Nun das Gemüse ca. 5 min in der Brühe köcheln lassen. Danach die Kokosmilch hinzufügen und die Currypaste unterrühren.
  3. Alles gut verrühren und die gelben Linsen hinzugeben. Nun das Curry mit Ingwer, Kurkuma, Currypulver, Chiliflocken, Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Linsen bissfest sind, den Herd ausstellen und das Curry noch 5 min ziehen lassen. In der Zwischenzeit müsste der Reis auch gar sein.
  4. Reis in einer Schale anrichten und das Kürbis-Linsen-Curry oben drüber geben. Zur Deko noch etwas frischgehackte Petersilie drüberstreuen.


Das Kürbis-Linsen-Curry ist oberlecker. Bei der gelben Farbe ist einem fast nach Sommer zumute und der Geschmack erinnert mich direkt an unseren Sri Lanka Urlaub.

Ich will mich ja nicht selbst loben, aber ich tue es jetzt einfach mal ganz frech, denn dieses Curry ist eines der besten Gerichte was ich je gekocht habe.


Ihr solltest es unbedingt mal ausprobieren. Ich bin ja generell so ein Curry-Fan. Ich liebe den exotischen Geschmack. Das ist wirklich mal eine Abwechslung auf dem Speiseplan. Außerdem ist das Kürbis-Linsen-Curry ruckzuck fertig. Ich glaube, ich habe nicht länger als eine halbe Stunde gebraucht, wobei ich den Kürbis schon fertig geschnitten aus dem Tiefkühlfach geholt habe.

Lasst es euch gutgehen!

Eure


06.11.2017

Corny Hafer Cookies [Produkttest Corny Haferkraft Kakao]

Keine Zeit zum Frühstücken?
Dann sind die Corny Haferkraft Riegel genau das Richtige für euch! Denn die Riegel bestehen zu 51% aus Vollkornhaferflocken und sättigen über einen längeren Zeitraum. Der Schoko-Geschmack ist für mich dabei ein Pluspunkt

Ich finde ja, Haferflocken machen sich immer gut in Cookies und das heißt man kann auch Corny Haferkraft Kakao Riegel wunderbar in leckere Cookies verwandeln.


Zutaten:

80 gr. Butter
80 gr. Zucker
100 gr. Mehl
1 EL Backkakao
1 Ei
1 Prise Salz
2 Riegel Corny Haferkraft (70 gr.)

Zubereitung:
  1. Weiche Butter mit Zucker, Salz und dem Ei verrühren. Mehl und Backkakao mischen und dem Teig hinzufügen.
  2. Zwei Riegel Corny Haferkraft Kakao mit einem Universalzerkleinerer zerkleinern und anschließend unter den Teig heben.
  3. Mit einem Löffel kleine Häufchen Keksteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech platzieren. Auf ausreichend Abstand achten, damit die Cookies sich beim Backen ausdehnen können.
  4. Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Cookies ca. 10-15 min auf mittlerer Schiene backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

Geschmacklich finde ich die Corny Haferkraft Kakao Riegel echt lecker. Sie schmecken halt nicht "gesund" sondern schokoladig. Allerdings finde ich sie etwas klebrig. Ich mag lieber crunchige Riegel mit etwas Biss.

Die Riegel sättigen wirklich ganz schön. Ich habe nicht mal einen ganzen am Stück geschafft.

Jetzt noch einige Eckdaten zu Corny Haferkraft Kakao:

Inhaltsstoffe: Vollkornhaferflocken, Glukose-Fruktose-Sirup, Vollmilchschokoladenstücke (Zucker, Kakaomasse, Vollmilchpulver, Kakaobutter, Emulgator Lecithine (Sonnenblume)), Kokosfett, Glukosesirup, fettarmes Kakaopulver, Emulgator Lecithine (Sonnenblume), Salz, natürliches Aroma

Nährwerte                    pro 100 g                    pro 1 Riegel (35 g)
Energie                          1808 kJ / 431 kcal           632 kJ / 151 kcal
Fett                                18,1 g                              6,3 g
gesättigte Fettsäuren       12,5 g                              4,4 g
Kohlenhydrate                 55,8 g                              19,5 g
davon Zucker                  22,9 g                              8,0 g
Ballaststoffe                    6,4 g                                2,2 g
Eiweiß                             8,1 g                                2,9 g
Salz                               0,23 g                              0,08 g






Preis: ca. 1,25 € (4 Stück à 35 gr.)

Habt ihr schon Corny Haferkraft probiert?
Wenn nicht, dann solltet ihr es jetzt tun, denn die Cookies sind einfach zu lecker um diese nicht zu backen.

Lasst es euch gutgehen!

Eure

03.11.2017

Walnuss - Dinkel - Brot

Von meinen letzten Heimatbesuch bin ich mit einem vollem Beutel Walnüssen wieder nach Hause zurückgekehrt. Zuerst wollte ich die Nüsse zu einem Kuchen verarbeiten, aber ich finde ins Brot passen sie sogar fast noch besser, da Walnüsse recht herb sind.


Zutaten:

500 gr. Dinkelmehl (Typ 1050)
25 gr. Hefe
1 TL brauner Zucker
100 gr. Walnüsse
1 TL getrockneter Rosmarin
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
350 ml Wasser

Zubereitung:
  1. Hefe in 350 ml lauwarmen Wasser auflösen. Zucker, Salz und Rosmarin hinzugeben und verrühren. Dinkelmehl abmessen und in eine große Schüssel sieben. Anschließend die aufgelöste Hefe hinzufügen.
  2. Walnüsse knacken und die Walnusskerne mit dem Öl mischen, danach zum Mehl in die Schüssel hinzufügen. Alles zusammen zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  3. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einen warmen Ort stellen bis sich der Teig verdoppelt hat.
  4. Teig nochmals durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Den Teig im Kasten nochmals ca. 30 - 45 min gehen lassen. Anschließend den Teig oben einmal längs einschneiden.
  5. Backofen auf 200°C vorheizen und Brot ca. 50 - 60 min backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

Ein halbes Brot davon habe ich verschenkt. Ein ganzes Brot ist einfach viel zu viel für einen 2-Personen-Haushalt und aufgetautes Brot finde ich auch nicht unbedingt so toll.

Deswegen wurde unser Brot abends mit Räucherlachs, Frischkäse oder Avocado verspeist und morgens mit Schokoaufstrich. Ich finde die leicht bittere Walnuss passt ganz gut mit etwas Süßem zusammen.


Da mein Brot so super zum aktuellen Blogevent "HochgeNUSS" von Ina Isst passt, trage ich dieses Rezept sehr gerne zum Event bei. Falls ihr Interesse habt, dann könnt ihr noch bis zum 15.11. mitmachen. Ich bin schon auf die ganzen nussigen Rezepte gespannt.


Lasst es euch nussig gutgehen!

Eure

30.10.2017

Homemade Kürbis Püree + Gratis Herbst Printables

Jetzt ist der Herbst endgültig da. Es stürmt und regnet und heute habe ich Mütze, Schal und Handschuhe aus meinem Schrank hervorgeholt.

Mein Grundnahrungsmittel ist zur Zeit Kürbis. Deswegen gibt es heute das Rezept für Kürbis Püree, womit man wirklich viel anstellen kann. Man kann es als Grundlage für Saucen, Suppen, Gebäck oder natürlich für mein Lieblingsgetränk im Herbst Pumpkin Spice Latte verwenden.

Zutaten:

1 kleiner Kürbis (Hokkaido oder Butternut)
1 Prise Salz
1 Prise Muskatnuss
1 Prise Ingwerpulver
1 Prise Zimt

Zubereitung:

  1. Den Kürbis halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. Die Kürbiswürfel in einen Topf geben und knapp mit Wasser bedecken. Den Kürbis so lange kochen bis er weich ist. Anschließend das überschüssige Wasser abkippen und in einem Behältnis auffangen. Den gekochten Kürbis mit einem Pürierstab zerkleinern. Je nach Bedarf noch etwas aufgefangene Kochflüssigkeit hinzufügen bis das Kürbis Püree eine kartoffelbrei-ähnliche Konsistenz erreicht hat.
  2. Jetzt das Kürbis Püree mit etwas Salz, Muskatnuss, Zimt und Ingwer würzen. Nochmals erhitzen und dampfend heiß in sterilisierte Gläser abfüllen. Das Kürbis Püree ist mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.
  3. Wollt ihr das Kürbis Püree länger haltbar machen, dann die mit kürbispüree-gefüllten Einmachgläser in einem großen Topf mit Wasser bedecken und ca. 30 min sprudelnd kochen lassen. Danach ist das Kürbis Püree mehrere Monate haltbar.


Ist doch gar nicht so schwer und Kürbis Püree kann man wirklich für alles möglich verwenden. Hier einige Beispiele:


Jetzt habe ich noch ein kleines Freebie für euch. Ich habe mal wieder meine Printables in der Wohnung erneuert und da ich keine schönen deutschen Herbst-Printables gefunden habe, dachte ich mir einfach, dann mache ich mir eben selbst welche.

Diese sind so toll geworden, dass ich sie gerne mit euch teilen möchte. Vielleicht könnt ihr damit ja auch ein Stück Herbst in euer Haus oder eure Wohnung bringen.


Hier könnt ihr euch die Printables herunterladen:
  1. Lieblingsfarbe Herbst
  2. Kürbis in meiner Suppe
  3. Nimm Pumpkin Spice
  4. Herbstlächeln

Das erste Bild hängt bei mir im Wohnzimmer und das letzte Bild hängt in meinem Arbeitszimmer.

Ich bin richtig in Herbststimmung zur Zeit. Ich liebe das bunte Laub und abends brennen meinen Kerzen und bringen eine heimelige Stimmung ins Wohnzimmer.

Lasst es euch gutgehen!

Eure

20.10.2017

Voodoo Cookies [Halloween]




Halloween naht ... auch wenn sich die letzten Tage eher sommerlich angefühlt haben.

Aktuell schaue ich die 3. Staffel von American Horror Story auf Netflix. In Staffel 3 namens Coven (auf deutsch Zirkel) geht es um Hexen und Voodoo. Passend dazu habe ich mir überlegt ein paar Voodoo Cookies zu backen.


Ohne Verzierung könnten die Cookies auch gut als Lebkuchenmänner durchgehen, aber für Stolle, Lebkuchen, Spekulatius und Co. ist es mir noch zu zeitig. Diese Woche hätte man ja gut und gerne noch in kurzer Hose rumlaufen können.


Aber jetzt stimmen wir uns erst einmal auf Halloween ein mit diesen schaurig-leckeren Voodoo-Keksen:




Zutaten:

125 gr. Butter
100 gr. Zucker
1 Ei
250 gr. Mehl
1/2 TL Backpulver
1 EL Backkakao
weiße und rote Schokolade zum Verzieren

Zubereitung:

1. Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Ei und Kakao zu einem Teig verkneten. Anschließend den Teig ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

2. Den Teig nochmals kurz durchkneten und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Nun mit einem Keksausstecher Männchen ausstechen.

3. Die Teigmännchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen bei 160°C (Umluft) ca. 10-14 min backen.

4. Die Kekse gut auskühlen lassen. Weiße und rote Schokolade (z.Bsp. rote Candy Melts von Birkmann) im Wasserbad schmelzen. Flüssige rote Schokolade in einen Spritzbeutel füllen und Herzen auf die Keksmännchen malen. Mit der weißen Schokolade Mund, Augen und Nähte verzieren. Da dürft ihr Euch gerne austoben! Schokolade trocknen lassen und bei dem Biss in die Voodoo Cookies sich eine Person vorstellen, die man nicht mag.






Ich kann mir gut vorstellen, dass jeder schon mal eine Person gerne mit Voodoo verzaubert hätte. Ein Magengeschwür für den Ex-Freund, der fremdgegangen ist. Ein gebrochener Arm für die Lehrerin, die morgen einen Test schreiben will. Eine Wurzelentzündung für die Kollegin, die ständig beim Chef über dich herzieht. Ach ja, für jeden etwas dabei. Ich wüsste da auch so eine Kandidatin.

Also, einfach reinbeissen und sich die Person dabei vorstellen. Wer weiß, vielleicht hilft es ja. 😋



Ich mag Halloween. Das ist der Tag, wo ich Horrorfilme schaue und nur Süßkram in mich reinstopfe. Die Voodoo Cookies werde ich bis dahin natürlich noch einmal nachbacken. Je weniger Kinder an der Tür klingeln, umso mehr bleibt für mich übrig.




Übrigens veranstaltet die liebe Claudia von What bakes me smile momentan eine Blogparade zum Thema Halloween. Unter dem Motto "What bakes me scared" sucht sie allerhand Halloween-Rezepte.

Mit dabei sind einige Blogger, die ebenfalls Halloween-Rezepte beisteuern. Falls ihr also noch auf der Suche nach gruseligen Rezepten seid, schaut doch mal auf ihren Blog vorbei.


Sie ist nämlich genauso ein Halloween-Fan wie ich.


Mittlerweile haben sich schon einige Halloween-Rezepte auf meinem Blog angesammelt.

Braucht ihr noch ein paar Ideen?


Dann könnte euch das gefallen:


In diesem Sinne, lasst es euch gutgehen und lasst euch nicht von den kleinen Halloween-Monstern erschrecken!

Eure

14.10.2017

Salat mit Räucherlachs, Physalis und Honig-Senf-Dressing

Ich bin zurück aus meiner kleinen Blogpause.

Einmal wöchentlich gibt es bei uns Salat zum Abendessen. Salat ist alles andere als langweilig.

Bei mir muss Salat immer bunt sein mit ganz viel Gemüse und ein bisschen Obst. Dazu gibt es abwechselnd verschiedene Toppings wie zum Beispiel Schwarzwälder Schinken, gebratene Champignons oder Putenbruststreifen.

Heute gibt es mal Räucherlachs. 





Zutaten: (für 2 große Salatteller)

50 gr. Feldsalat
50 gr. Mangold
1 Schalotte
200 gr. Räucherlachs
1 kleine Karotte
1/2 Salatgurke
2 EL Sonnenblumenkerne
10 - 14 Physalisbeeren
evtl. etwas Kavier

Dressing:
1 EL Honig
1 EL Senf
1 TL Essig
4 EL Rapsöl
evtl. 1-2 EL Wasser (falls das Dressing zu dick ist)

Zubereitung:
  1. Feldsalat und Mangold abbrausen und Wasser leicht abschütteln. Evtl. mit einer Salatschleuder trocknen. Anschließend den Salat auf 2 großen Tellern drapieren.
  2. Gurke schälen und vierteln. Anschließend in Scheiben schneiden und auf dem Salat verteilen. Mit einem Sparschäler dünne Streifen von der Karotte schälen und die Karottenstreifen ebenfalls hinzufügen.
  3. Den Räucherlachs in Streifen schneiden und auf dem Salatteller drapieren.
  4. Schalotte schälen, in Scheiben schneiden und mit etwas Öl in einer kleinen Pfanne andünsten. Sonnenblumenkerne hinzufügen und kurz mitrösten. Den Herd ausstellen und die Zwiebeln + Sonnenblumenkerne kurz abkühlen lassen. Anschließend beides über den Räucherlachs verteilen.
  5. Physalis halb schneiden und ebenfalls auf den Salat drapieren. Nach Belieben noch etwas Kavier hinzufügen. Ich hatte zufällig welchen im Kühlschrank.
  6. Honig, Senf, Essig, Rapsöl und ggf. etwas Wasser in einem Glas füllen. Alles zusammen gut verrühren und danach das verschlossene Glas kräftig schütteln bis sich alle Zutaten verbunden haben. Zum Schluß das Honig-Senf-Dressing über den Salat gießen. Lasst es euch schmecken!



Ich finde die säuerlichen Physalis passen einfach perfekt zu dem Salat.

So ein großer Salatteller macht auch richtig satt. Der Salat ist schön bunt und schmeckt richtig lecker. Man sagt ja immer, das Auge isst mit.


Abwechslung gefällig? Dann könnte euch mein Salat mit Schwarzwälder Schinken, gerösteten Mandeln und 
Grapefruit (<- klick) ebenfalls interessieren.

Lasst es euch gutgehen!

Eure