23.07.2017

Kartoffel - Karotten - Röstis mit Räucherlachs und Meerrettich-Dill-Sauce

Mmh, das ist richtiges Soulfood für mich.

Leider gibt es das relativ selten, da ich meistens zu faul bin, Kartoffeln zu raspeln, aber manchmal überkommt mich einfach der Heißhunger.

Als Kind gab es immer Kartoffelpuffer mit Apfelmus, aber heutzutage bevorzuge ich das Gericht lieber herzhaft.


Zutaten: (für 2 Personen)

2 große Karotten
1 Schalotte
3-4 Kartoffeln
1 Ei
2 EL Stärkemehl
Salz und Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
1 Pck. Räucherlachs
etwas Dill
Öl zum Braten

Sauce:
1 Becher Schmand
1 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
2 EL Dill
1 EL Meerrettich

Zubereitung:
  1. Kartoffeln, Karotten und Schalotte schälen und grob raspeln. Die Masse mit Ei und Stärkemehl vermengen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und gut verrühren.
  2. Für die Meerrettich-Dill-Soße Schmand, Zitronensaft, Olivenöl und Sahnemeerrettich miteinander verrühren. Am besten frischen oder alternativ getrockneten Dill hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmals gut verrühren.
  3. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Jeweils 2-3 EL Kartoffel-Karotten-Masse in die Pfanne geben und flach drücken. Anschließend von beiden Seiten goldbraun braten. Solange wiederholen bis die Masse aufgebraucht ist. Bei mir kommen in der Regel so 8-10 Röstis dabei raus.
  4. Räucherlachs in Streifen schneiden. Die Kartoffel-Karotten-Röstis mit Meerrettich-Dill-Sauce und Räucherlachs anrichten. Zum Schluß noch etwas frischen Dill drüberstreuen.
  5. Lasst es euch schmecken!

Oh man, wenn ich jetzt so die Bilder sehe, bekomme ich direkt wieder Bock drauf.

Die Röstis sind so schön knusprig, dann die leckere Sauce dazu mit einer leichten Meerrettichnote und der Räucherlachs ist die perfekte Krönung.

Ich sag´s euch, das ist das beste Soulfood.

Lasst es euch gutgehen!

Eure

16.07.2017

Hühnchen - Zucchini - Spieße mit Ofenkartoffeln und selbstgemachtem Tzatziki

Bei der Hitze habe ich eher Appetit auf etwas Leichtes.
Es gibt oft Salat, aber auch Gegrilltes esse ich gerne. Vorallem wenn die Nachbarn ihren Grill anschmeißen, bekomme ich immer richtig Appetit darauf.

Heute gibt es ein Rezept für Hühnchen-Zucchini-Spieße mit Ofenkartoffeln und selbstgemachtem Tzatziki. Die Spieße könnt ihr entweder grillen oder auch in der Pfanne braten.


Zutaten: (für 2 Personen)

ca. 300 gr. Hähnchenbrust
2 kleine Zucchinis
6-8 Kartoffeln
1 EL Olivenöl
Pfeffer
Salz
Chiliflocken
Rosmarin
Holzspieße

 Tzatziki
200 gr. griechischer Joghurt
ca. 1 halbe Salatgurke
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
1 EL Zitronensaft
etwas Dill
Salz & Pfeffer 

Zubereitung:
  1.  Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden (ca. 4x4 cm). Kartoffelwürfel in eine Schale legen und mit 1 EL Olivenöl beträufeln. Kartoffeln großzügig mit Salz, Pfeffer, evtl. etwas Chili und Rosmarin würzen. Gut verrühren und anschließend beiseite stellen. Backofen auf 220°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. Hähnchenbrust abwaschen und anschließend trocken tupfen. Nun die Hähnchenbrust in Würfel schneiden. Zucchini schälen und mit einem großen Schäler Streifen abziehen.
  3. Nun könnt ihr die Spieße stecken: Zuerst den Zucchinistreifen draufstecken, dann ein Hühnchenwürfel, mit der Zucchhini umwickeln und wieder ein Hühnchenwürfel aufspießen. So lange weiterstecken bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Bei mir sind 4 Spieße herausgekommen.
  4. Wenn der Backofen fertig vorgeheizt hat, die Kartoffeln auf einen mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und auf die mittlere Schiene in den Ofen schieben. Die Kartoffeln brauchen ca.25 - 30 min und sollten ganz leicht gebräunt sein.
  5. Tzatziki: Joghurt mit Olivenöl und Zitronensaft verrühren. Gurke schälen und anschließend in den Joghurt raspeln. Knoblauchzehe schälen und durch eine Presse drücken. Alles verrühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken und etwas frischen oder getrockneten Dill hinzufügen. Tzatziki nochmals gut verrühren und bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren. 
  6. Hühnchenspieße mit Salz und Pfeffer würzen und entweder grillen oder in der Pfanne braten bis das Fleisch gar ist.
  7. Die Spieße mit Ofenkartoffeln und Tzatziki servieren. Lasst es euch schmecken!

Das ist wirklich ein leckeres Essen und besonders auf das selbstgemachte Tzatziki fahr ich voll drauf ab.

Ich hoffe, ihr nutzt das schöne Wetter auch zum Grillen aus und bei Gelegenheit könnt ihr euch ja mal an den Hühnchen-Zucchini-Spießen probieren.



Lasst es Euch gutgehen!


Eure



01.07.2017

Homemade Lemon Mint Icetea {Summertime}

Heute ist tatsächlich schon der erste Juli. Findet ihr auch, dass das Jahr so rasend schnell vergeht?

In letzter Zeit war es ziemlich ruhig auf meinem Blog. Das hatte mehrere Gründe, zu einem bin ich spontan für eine Woche verreist und zum anderen lag ich anschließend mit einer Sommergrippe im Bett. Dazu haben sich noch einige Feierlichkeiten und Stress auf der Arbeit gesellt.

Ich hoffe doch sehr, dass der Juli etwas entspannter wird und ich auch wieder mehr Zeit zum Bloggen finde.

Wenn draußen Temperaturen jenseits der 30°C-Marke herrschen (und auch wenn man Sommergrippe hat), soll man sehr viel trinken. Nachdem ich von meinem Husten- und Bronchialtee genug hatte, bin ich auf Zitronen-Minz-Eistee umgestiegen. Der ist so lecker und erfrischend. Davon kriege ich garantiert nicht genug.


Zutaten:

70 ml Zitronendirektsaft (oder Saft einer ausgepressten Zitrone)
70 ml Zitronenmelissesirup (Rezept hier)
ca. 750 ml stilles Wasser oder Leitungswasser
1 Zitrone
1 Bund Pfefferminze
Eiswürfel

Zubereitung:
  1. Zubereitung mit TeaJay: In den Glasbehälter Zitronensaft, Sirup und 300 ml Wasser füllen. Alles zusammen verrühren. Zitrone in Scheiben schneiden. Eine Handvoll Pefferminzblätter und die Zitronenscheiben hinzufügen. Eiswürfel aus einer Form lösen und ebenfalls in den Glasbehälter füllen. Eine Handvoll Pfefferminzblätter in den schwarzen Plastikbehälterfüllen und mit kochendem Wasser übergießen. Minztee ca. 10 min ziehen lassen und anschließend den schwarzen Behälter auf drehen, sodass der Tee dazufließt.
  2. Zubereitung ohne Teajay: Eine Handvoll Pfefferminzblätter mit 500 ml kochendem Wasser übergießen und anschließend etwas abkühlen lassen. Am besten über Nacht in den Kühlschrank stellen. Zitronensaft und Sirup mit 250 ml stillem Wasser mischen. Zitrone in Scheiben schneiden und eine weitere Handvoll Pfefferminzblätter abzupfen. Zitronenscheiben und Pfefferminzblätter in eine große Glaskaraffe oder in einen Krug füllen. Anschließend mit dem Zironen-Sirup-Gemisch begießen. Nachdem der Pfefferminztee abgekühlt ist, könnt ihr ihn dazuschütten und anschließend alles zusammen verrühren. Zum Schluss einige Eiswürfel hinzugeben und direkt in Gläser füllen zum Trinken oder im Kühlschrank aufbewahren. Zum Servieren kann man zusätzlich noch ein paar Zitronenscheiben und Pfefferminzblätter oder Zitronenmelisseblätter in die Gläser füllen. Am Glasrand sieht eine Zitronenscheibe oder eine Physalis gut aus und der Strohhalm darf natürlich nicht fehlen.

Im Sommer benutze ich meinen TeaJay recht häufig. Im Winter verbringt er allerdings die meiste Zeit im Schrank. Kann man haben, muss man aber nicht.

Der gekaufte Eistee ist mir meistens viel zu süß. Ich liebe es mir selbst Eistee zuzubereiten. Es gibt so viele verschiedene Varianten. Egal, ob ganz klassisch mit Schwarztee und Zitrone über Früchtetee bis hin zu Kräutertees mit den eigenen Kräutern aus dem Garten oder mal eine alkoholische Eisteevariante am Abend.



Am Tag schlürfe ich da schon so an die zwei Karaffen Eistee weg.

Was mögt ihr denn so an Eistee?

Genießt das schöne Wetter und lasst es Euch gut gehen!

Eure