03.11.2017

Walnuss - Dinkel - Brot

Von meinen letzten Heimatbesuch bin ich mit einem vollem Beutel Walnüssen wieder nach Hause zurückgekehrt. Zuerst wollte ich die Nüsse zu einem Kuchen verarbeiten, aber ich finde ins Brot passen sie sogar fast noch besser, da Walnüsse recht herb sind.


Zutaten:

500 gr. Dinkelmehl (Typ 1050)
25 gr. Hefe
1 TL brauner Zucker
100 gr. Walnüsse
1 TL getrockneter Rosmarin
1 TL Salz
1 EL Olivenöl
350 ml Wasser

Zubereitung:
  1. Hefe in 350 ml lauwarmen Wasser auflösen. Zucker, Salz und Rosmarin hinzugeben und verrühren. Dinkelmehl abmessen und in eine große Schüssel sieben. Anschließend die aufgelöste Hefe hinzufügen.
  2. Walnüsse knacken und die Walnusskerne mit dem Öl mischen, danach zum Mehl in die Schüssel hinzufügen. Alles zusammen zu einem homogenen Teig verarbeiten.
  3. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einen warmen Ort stellen bis sich der Teig verdoppelt hat.
  4. Teig nochmals durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen. Den Teig im Kasten nochmals ca. 30 - 45 min gehen lassen. Anschließend den Teig oben einmal längs einschneiden.
  5. Backofen auf 200°C vorheizen und Brot ca. 50 - 60 min backen. Danach vollständig auskühlen lassen.

Ein halbes Brot davon habe ich verschenkt. Ein ganzes Brot ist einfach viel zu viel für einen 2-Personen-Haushalt und aufgetautes Brot finde ich auch nicht unbedingt so toll.

Deswegen wurde unser Brot abends mit Räucherlachs, Frischkäse oder Avocado verspeist und morgens mit Schokoaufstrich. Ich finde die leicht bittere Walnuss passt ganz gut mit etwas Süßem zusammen.


Da mein Brot so super zum aktuellen Blogevent "HochgeNUSS" von Ina Isst passt, trage ich dieses Rezept sehr gerne zum Event bei. Falls ihr Interesse habt, dann könnt ihr noch bis zum 15.11. mitmachen. Ich bin schon auf die ganzen nussigen Rezepte gespannt.


Lasst es euch nussig gutgehen!

Eure

Kommentare:

  1. Liebe Juli, Nussbrost ist eine feine Sache und deins sieht toll aus! Wäre ich eine gute Brotbäckerin, würde ich dein Rezept gleich ausprobieren. Vielleicht nehme ich einfach Nachhilfestunden bei dir :D Vielen Dank, für das schöne Rezept.
    Lieben Gruß
    Ina

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